Heidelberger Druck: Wieviel Risiko steckt noch im Kurs?

Heidelberger Druck kommt nicht aus der Talsohle heraus. Dabei liefert der Anbieter von Druckmaschinen inzwischen wieder eine spannende und vor allen Dingen nachhaltige Investmentstory.

Die zunehmende Fokussierung auf Digitaldruck sowie die geplante schrittweise Umstellung auf ein Abo-Modell könnten dazu führen, dass der Wert mittelfristig wieder zu einer Ertragsperle werden könnte. Doch nur die wenigsten Anleger trauen derzeit dieser möglichen Turnaround-Story über den Weg.

Heidelberger Druck von Leerverkäufern belagert

Das ist auch am Stand der Leerverkaufsposition gut zu erkennen. So belaufen sich die Netto-Shortpositionen, die veröffentlicht werden, auf derzeit 11,27 %. Immerhin der eine oder andere der Verkäufer scheint inzwischen genug verdient zu haben oder fürchtet womöglich eine Trendumkehr. So hatte der bekannte Londoner Hedgefonds Marshall Wace bekannt gegeben, seine Short-Position von zuvor 1,09 % auf 0,98 % abgebaut zu haben.

Es gibt noch Unterstützung

Viel geholfen hat es der Aktie bislang nicht. Sie steckt weiterhin fest im Risiko, unter ihr Jahrestief bei rund 2,25 Euro zu rutschen. Immerhin: Aus charttechnischer Sicht gibt der untere Rand der Bollinger-Bänder derzeit bei 2,30 Euro eine gewisse Unterstützung, was sich auch inzwischen in zwei Gewinntagen in Folge widerspiegelt. Eine Entwarnung kann aber hier natürlich noch nicht gegeben werden.

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