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Hella zeigt sich in robuster Verfassung

Der Automobilzulieferer Hella KGaA Hueck & Co. lieferte heute Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres. Neben einer weiteren Steigerung des Umsatzes musste der Konzern allerdings die Auswirkungen des Lieferantenausfalls im ersten Quartal hinnehmen.

© Hella KGaA

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Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,3% auf 4,65 Mrd. Euro. Als stärkster Umsatztreiber fungierte die Sparte Automotive. Hier konnte Hella mit seinem breiten Angebot an LED-Technologie und elektronischen Komponenten deutliche Zuwächse erzielen.

Hella: Lieferantenausfall hinterlässt Spuren

Das bereinigte EBIT erreichte 345 Mio. Euro nach 318 Mio. Euro im Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 7,4% und damit leicht unter der des Vorjahres mit 7,5%. Rückläufig entwickelte sich dagegen das EBIT unter Berücksichtigung von Einmaleffekten. Der bereits erwähnte Lieferantenausfall belastete das Ergebnis mit rund 47 Mio. Euro. Dadurch sank das Ergebnis auf 290 Mio. Euro nach 309 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge sank entsprechend ebenfalls von zuvor 7,3% auf 6,2%.

Verbessert werden konnte die Eigenkapitalquote von zuvor 37,9% auf 39,1%. Der operative Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg auf 35 Mio. Euro. Der Ausblick von Hella bleibt positiv. Die Umsätze sollen im gesamten Geschäftsjahr im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich ansteigen. Das EBIT wird aufgrund der genannten Sonderbelastungen unter dem des Vorjahres erwartet.

160413 Hella

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