Helma Eigenheimbau: Auftragsbestand auf neuem Rekordniveau

Mit dem angebotenen Full-Service trifft der Spezialist für die Herstellung von Massivhäusern Helma Eigenheimbau anscheinend genau den Nerv der potenziellen Kunden. Die Töchter des Konzerns komplettieren das Angebot in Bezug auf Leistungen als Bauträger, Ferienhausanbieter und Finanzierungsvermittler erfolgreich.

 

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Die nun bekannt gegebenen Zahlen für das erste Halbjahr untermauern diese Entwicklung. Die Umsatzerlöse im Konzern stiegen um rund 18% auf 77 Mio. Euro gegenüber 65,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

 

Helma steigert die Profitabilität

Das EBIT konnte um rund 36% auf 4,9 Mio. Euro gesteigert werden. Damit lag das Finanzergebnis mit -1,6 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Nach Anteilen Fremder betrug das Konzernergebnis 2,2 Mio. Euro nach 1,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie konnte Helma Eigenheimbau von zuvor 0,42 Euro auf 0,61 Euro weiter verbessern.

 

Auftragsbestand knackt Rekordmarke

Gleichzeitig konnte auch der Netto-Auftragseingang deutlich um 27 Mio. Euro auf 113,1 Mio. Euro zulegen. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete Helma hier 86,1 Mio. Euro. Neben dem klassischen Baudienstleistungsgeschäft trug das Geschäft als Bauträger maßgeblich dazu bei. Der Netto-Auftragsbestand lag per Ende Juni bei 237,1 Mio. Euro und damit 43% über dem Wert des Vorjahres und zugleich auf einem neuen Rekordniveau.

 

Positiver Trend soll anhalten

Dieser Trend soll auch in der 2. Jahreshälfte fortgesetzt werden. Helma Eigenheimbau wies noch einmal darauf hin, dass ein Großteil des Jahresergebnisses witterungsbedingt im 2. Halbjahr erwirtschaftet wird.

Ziel ist es, in diesem Jahr einen Konzernumsatz von rund 210 Mio. Euro zu erreichen. Das EBIT soll auf 17,5 Mio. Euro klettern. Für das kommende Geschäftsjahr plant Helma Eigenheimbau mit einem Umsatz von 260 Mio. Euro und im Jahr 2017 soll dieser bereits die Marke von 340 Mio. Euro erreichen.

 

Aktie von Helma zeigt Potenzial

Auch die Aktie von Helma musste vor einer Woche deutlich Federn lassen, konnte diesen Verlust aber inzwischen wieder vollständig ausgleichen. Mit einem aktuellen Kurs von 36,44 Euro nähern sich die Papiere damit dem nächsten Widerstand bei ca. 37,00 Euro.

Könnte dieser durchbrochen werden, wäre erst einmal wieder etwas Luft nach oben. Wir sehen in Helma noch eine Menge Potenzial. Das Baugeschäft erfreut sich derzeit einer weiter steigenden Nachfrage, begünstigt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau. Die Erwartung vieler potenzieller Kunden dahingehend, dass die Zinsen wieder anziehen können, sorgt für eine verstärkte Nachfrage. Viele Bauinteressierte wollen sich die derzeit niedrigen Zinsen für die Finanzierung ihrer eigenen vier Wände sichern und greifen jetzt zu.

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Dazu kommt, dass Helma seinen Kunden die Möglichkeit der individuellen Planung für ihr Eigenheim bietet, ohne Extrakosten dafür zu verlangen. Das nehmen viele Bauherren gerne in Anspruch, um ihr „Haus von der Stange“ ihren eigenen Bedürfnissen anzupassen. Für langfristig orientierte Anleger ist die Aktie als Beimischung zum Depot sicher zu empfehlen, hier ist noch einiges drin.

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