Henkel kämpft mit gestiegenen Einkaufspreisen

Der Düsseldorfer Konsumgüter-Hersteller Henkel muss seine Preise erhöhen. Die Gründe hierfür sind vor allem in gestiegenen Einkaufspreisen zu suchen. Dies gilt vorwiegend für Rohstoffe wie Öl oder auch bestimmte Edelmetalle.

Höhere Preise für Kunden

Die kündigte Vorstandschef Hans Van Bylen am Wochenende in einem Interview in der „Rheinischen Post“ mit den Worten an: „Wir rechnen mit insgesamt höheren Preisen, vor allem in unserem Klebstoffgeschäft.“

Denn die Klebstoffsparte trägt bei Henkel rund 50% zum Umsatz bei. Hier profitiert das Düsseldorfer DAX-Unternehmen vor allem von einer starken Nachfrage aus der Elektroindustrie. Denn in ihr werden die Henkel-Klebstoffe bei der Herstellung von Fernsehern, Tablets und dem  Smartphone verwendet. Die Kunden müssen sich nun also auf Preiserhöhungen einstellen.

Henkels Konzernaussichten werden bekräftigt

Doch die Konzernaussichten werden davon nicht beeinflusst. Hans Van Bylen bestätigt die Prognosen und bekräftigt, dass man an den Umsatz- und Gewinnprognosen für 2018 festhalte. Zuletzt hatte Henkel ein Umsatzwachstum von 2 bis 4 % in Aussicht gestellt und die bereinigte Umsatzrendite soll sich von 17,3 auf mehr als 17,5 % erhöhen. Nach Marktkapitalisierung ist Henkel auf Platz zehn der größten Unternehmen im deutschen DAX.

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