Hensoldt Aktie: Forschungs-Offensive

Der Sensorhersteller Hensoldt tritt der TUM Security and Defense Alliance bei und stärkt damit seine Innovationskraft. Dies folgt auf Großaufträge im Wert von über 400 Millionen Euro für Panzerausstattung.

Die Kernpunkte:
  • Eintritt in Münchner Forschungsallianz mit 15 Industriepartnern
  • Großaufträge von KNDS über 400 Millionen Euro erhalten
  • Direkter Zugang zu Spitzenforschung und Nachwuchstalenten
  • Analysten sehen Aufwärtspotenzial für die Hensoldt-Aktie

Hensoldt verstärkt die strategische Verankerung in der deutschen Verteidigungsforschung. Am Montag trat der Sensor-Spezialist der neu gegründeten „TUM Security and Defense Alliance“ der Technischen Universität München bei – ein Schritt, der den Konzern näher an akademische Spitzenforschung und künftige Fachkräfte heranführt. Zeitlich folgt die Unterzeichnung auf eine Serie operativer Erfolgsmeldungen mit Großaufträgen im dreistelligen Millionenbereich.

Münchner Innovationshub für Verteidigungstechnologie

Die Absichtserklärung wurde im Beisein von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume unterzeichnet. Hensoldt ist einer von 15 Industriepartnern der Initiative, darunter Airbus Defence, Diehl Defence, MTU, Rohde & Schwarz und SAP.

Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Ziel: Aufbau eines zentralen Innovationshubs für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien
  • Fokus: Technologische Souveränität in den Domänen Luft, Raum, Land, See und Cyber
  • Basis: Bestehende Zusammenarbeit im „TUM Venture Lab Aerospace/Defense“
  • Nutzen für Hensoldt: Direkter Zugang zu Forschungsergebnissen und Talenten im Bereich Software-Defined Defence

Die Allianz zielt darauf ab, europäische Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und die Abhängigkeit von außereuropäischen Technologien zu reduzieren.

Operativer Rückenwind durch KNDS-Großaufträge

Die Forschungskooperation reiht sich in eine Serie positiver Meldungen ein. Am 4. Februar bestätigte Hensoldt Aufträge des Systemhauses KNDS mit einem Gesamtvolumen von über 400 Millionen Euro. Rund 290 Millionen Euro entfallen auf die Ausstattung des Radschützenpanzers Schakal mit digitaler Optronik, weitere 110 Millionen Euro auf den Kampfpanzer Leopard 2 A8.

Zwei Tage später dokumentierte das Unternehmen den erfolgreichen Testabwurf des unbemannten Trägersystems HADIS aus einem A400M-Transportflugzeug – ein weiterer Fortschritt im Bereich unbemannter Systeme.

Zahlen und Analystensicht

Hensoldt wird voraussichtlich am 26. Februar die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. 14 Analysten sehen im Durchschnitt Potenzial: Das mittlere Kursziel liegt bei 91,59 Euro, die Bandbreite reicht von 65,00 bis 114,00 Euro. Die Aktie notiert aktuell bei 80,75 Euro.

Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Hensoldt