Hensoldt Aktie: Margenziel ist ans obere Ende gerückt
Für 2026 rechnet Hensoldt mit rund 2,8 Milliarden Euro Umsatz; Auftragseingang und bereinigtes EBITDA legten in neun Monaten zu.

- Umsatzerwartung für 2026 bei 2,8 Milliarden Euro
- Auftragseingang steigt um 76,7 Prozent
- Bereinigtes EBITDA wächst um 33 Prozent
- JPMorgan hält an neutralem Votum fest
Hensoldt hat am Donnerstag die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf rund 2,8 Milliarden Euro angehoben, nach zuvor rund 2,8 Milliarden Euro. Am Freitag fiel die Aktie dennoch um 3,8%. Nach einem Bericht von n-tv belastete die Gewinnwarnung von Rheinmetall die gesamte Rüstungsbranche und setzte auch Hensoldt unter Druck.
Höhere Erwartungen für Umsatz und Marge
Neben dem Umsatzausblick konkretisierte Hensoldt am Donnerstag auch die Prognose für die bereinigte EBITDA-Marge. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr rund 19,0%. Die bisherige Spanne hatte bei 18,5 % bis 19,0 % gelegen.
Bei der angehobenen Umsatzprognose handelt es sich um eine Erwartung für das Gesamtjahr; die ebenfalls am Donnerstag veröffentlichten Geschäftszahlen decken die ersten neun Monate ab.
In diesem Zeitraum verzeichnete Hensoldt einen deutlich höheren Auftragseingang. Nach Unternehmensangaben stieg er um 76,7 % auf 3,56 Milliarden Euro.
Auch bei Umsatz und operativem Ergebnis meldete das Unternehmen Zuwächse. Der Umsatz erhöhte sich um 21,3 % auf 1,86 Milliarden Euro.
Das bereinigte EBITDA wuchs um 33,0 % auf 281 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erreichte nach Angaben von Hensoldt 10,4 Milliarden Euro.
JPMorgan bestätigt neutrale Bewertung
JPMorgan beließ die Einstufung am Donnerstag nach den Quartalszahlen bei „Neutral“. Medienberichten zufolge bestätigte die Bank zugleich ihr Kursziel von 100,0 Euro. Damit änderte sie weder ihre Empfehlung noch die Zielmarke.
Als nächster angekündigter Unternehmenstermin steht der Kapitalmarkttag am 10. November 2026 in London an. Hensoldt hat die Veranstaltung in seinem Finanzkalender bestätigt.
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