Hensoldt Aktie: Massive Auftragswelle

Der Rüstungskonzern sichert sich Großaufträge für Kampfpanzer und Luftverteidigung und geht eine strategische Allianz mit der TU München für zukünftige Technologien ein.

Die Kernpunkte:
  • Neue Großaufträge im Gesamtwert von über 500 Mio. Euro
  • Strategische Partnerschaft mit der TU München besiegelt
  • Lieferungen für Leopard 2 und Sky Shield Initiative
  • Hohe Planungssicherheit durch volle Auftragsbücher

Der Rüstungselektronik-Spezialist untermauert seinen Wachstumskurs mit einer doppelten Offensive aus Forschung und operativem Geschäft. Neben einer strategischen Allianz mit der TU München füllen neue Großaufträge im Gesamtvolumen von über 500 Millionen Euro die Bücher. Doch wie nachhaltig wirken sich diese Erfolge auf die langfristige Positionierung des Konzerns aus?

Hier sind die wichtigsten Fakten der aktuellen Entwicklung:

  • Auftragsvolumen: Über 500 Millionen Euro durch KNDS und Diehl Defence.
  • Strategie: Partnerschaft mit der „TUM Security and Defense Alliance“ besiegelt.
  • Technologie: Erfolgreiche Tests des Drohnenträgersystems HADIS.

Eine halbe Milliarde Euro Neugeschäft

Im operativen Kerngeschäft verzeichnet Hensoldt signifikante Zuflüsse. Den größten Anteil macht ein Paket von KNDS aus, das ein Volumen von mehr als 400 Millionen Euro umfasst. Dabei geht es primär um die Ausstattung des Radpanzers „Schakal“ (Boxer RCT 30) sowie des Kampfpanzers Leopard 2 A8 mit digitalen Sichtsystemen. Allein für den Leopard 2 liefert das Unternehmen 178 Sätze an Optronik-Komponenten im Wert von über 110 Millionen Euro.

Ergänzt wird dies durch Aufträge von Diehl Defence im Rahmen der „European Sky Shield Initiative“ (ESSI). Hierbei orderte der Partner TRML-4D Hochleistungsradare im Wert von über 100 Millionen Euro zur Stärkung der europäischen Luftverteidigung.

Strategische Allianz für die Zukunft

Parallel zu den finanziellen Erfolgen treibt Hensoldt die technologische Weiterentwicklung voran. Am Montag unterzeichnete das Management eine Absichtserklärung mit der Technischen Universität München (TUM). Als industrieller Partner der neu gegründeten „TUM Security and Defense Alliance“ zielt der Konzern darauf ab, seine Kompetenzen im Bereich „Software-Defined Defence“ auszubauen. Diese Kooperation soll als Innovationshub dienen, um wissenschaftliche Forschung schneller in marktfähige Sicherheitslösungen zu übersetzen.

Unterstrichen wird die technologische Fortschrittlichkeit durch den jüngsten erfolgreichen Test des unbemannten Trägersystems HADIS, das von einem A400M-Transporter abgesetzt wurde.

Ausblick: Volle Bücher bis 2027

Die aktuelle Nachrichtenlage bestätigt die starke Marktstellung von Hensoldt in einem geopolitisch angespannten Umfeld. Während die Forschungskooperationen langfristige Innovationskraft sichern sollen, garantieren die festen Bestellungen von KNDS und Diehl eine hohe Auslastung. Da der Lieferbeginn für die neuen Sensorpakete für 2urat7 terminiert ist, verfügt das Unternehmen über eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Geschäftsjahre.

Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Hensoldt