Hensoldt Aktie: Radar in Serie
Hensoldt investiert Millionen in die Serienfertigung von TRML-4D-Radarsystemen und schafft hunderte Jobs. Die Aktie notiert jedoch deutlich unter ihrem Jahreshoch.

- Jährlich bis zu 1.000 Radargeräte ab 2027
- Investition im zweistelligen Millionenbereich
- Übernahme von bis zu 600 Fachkräften
- Aktie notiert 38 Prozent unter Jahreshoch
Vom Hightech-Einzelstück zur industriellen Serienfertigung: Hensoldt baut seinen Standort Ulm massiv aus. Bis 2027 sollen dort jährlich bis zu 1.000 TRML-4D-Radargeräte vom Band laufen — ein Produktionsvolumen, das den Charakter des Unternehmens grundlegend verändert.
Millioneninvestition in Ulm
Unter dem Projektnamen „Ulm II“ fließen Investitionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich in eine neue Fertigungsstätte. Das TRML-4D gilt als zentrales Element der „European Sky Shield Initiative“ — dem europäischen Luftverteidigungsschirm, der seit dem russischen Angriff auf die Ukraine politisch stark an Fahrt gewonnen hat. Hunderte neue Arbeitsplätze entstehen in der Region.
Fachkräfte von Aumovio übernommen
Parallel dazu hat Hensoldt eine Kooperationsvereinbarung mit dem Technologieunternehmen Aumovio geschlossen. Bis zu 600 Beschäftigte an den süddeutschen Aumovio-Standorten Ulm, Lindau und Markdorf könnten davon profitieren: Sie sollen in die Produktion von Drohnenabwehrsystemen integriert werden. Für Hensoldt ist das ein cleverer Zug — qualifizierte Fachkräfte sind in der Verteidigungselektronik das knappe Gut, das Lieferpläne entscheidet.
Die Aktie steht trotz dieser Ankündigungen unter Druck. Gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro notiert sie derzeit fast 38 Prozent tiefer — ein Rückgang, der weniger mit der Unternehmensstrategie als mit Gewinnmitnahmen im gesamten europäischen Rüstungssektor zusammenhängt. Das fundamentale Bild bleibt intakt: Ein prall gefülltes Auftragsbuch und eine wachsende Fertigungskapazität bilden die Basis, auf der Hensoldt Ulm zum führenden Zentrum für Verteidigungselektronik in Europa entwickeln will.
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