Hensoldt Aktie: Steuerfreie 0,55 Euro Dividende

Hensoldt-Aktionäre erhalten eine steuerfreie Dividende von 0,55 Euro je Aktie aus dem Einlagekonto. Der Kurs zeigt trotz Abschlags einen starken Aufwärtstrend.

Die Kernpunkte:
  • Dividende von 0,55 Euro je Aktie
  • Steuerfreie Auszahlung aus Einlagekonto
  • Kursanstieg von 20 Prozent in 30 Tagen
  • Umsatzprognose von 2,75 Milliarden Euro

Hensoldt-Aktionäre blicken heute auf einen optischen Kursverlust. Am Montag wird die Aktie des Rüstungskonzerns mit einem Dividendenabschlag gehandelt. Die Ausschüttung birgt für deutsche Privatanleger einen handfesten steuerlichen Vorteil.

Abschlag trifft auf Aufwärtstrend

Die Anteilseigner segneten am Freitag eine Dividende von 0,55 Euro je Aktie ab. Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent. Technisch bedingt startet das Papier daher heute mit einem Abschlag in den Handel.

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Abseits dieses Stichtags-Effekts zeigt der Trend klar nach oben. In den vergangenen 30 Tagen kletterte der Kurs um gut 20 Prozent. Damit notiert die Aktie aktuell bei 88,10 Euro und spürbar über ihrer 50-Tage-Linie.

Brutto gleich Netto

Ein Detail erfreut deutsche Privatanleger besonders. Hensoldt zahlt die Summe vollständig aus dem steuerlichen Einlagekonto. Die Folge: Banken behalten keine Kapitalertragsteuer oder Solidaritätszuschlag ein.

Das Geld fließt ab Mittwoch ohne diese direkten Abzüge auf die Depots. Der Betrag senkt bei den Aktionären stattdessen die steuerlichen Anschaffungskosten der Papiere.

Operatives Geschäft stützt den Kurs

Der Konzern untermauert die Ausschüttung mit soliden Zahlen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz auf 496 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis wuchs parallel dazu auf 44 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr hält das Management an seinen Zielen fest. Hensoldt plant einen Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro. Die angestrebte operative Marge liegt zwischen 18,5 und 19,0 Prozent.

Nach der Dividendenzahlung am 27. Mai rückt das Tagesgeschäft wieder in den Fokus. Bereits am morgigen Dienstag präsentiert sich das Management auf einer Investorenkonferenz der Deutschen Bank in Frankfurt. Dort wird der Vorstand die aktuelle Auftragsdynamik erläutern.

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