Hensoldt Aktie: Wichtiger Monat startet
Der Rüstungskonzern Hensoldt veröffentlicht Ende Februar seine vorläufigen Jahreszahlen. Die Kooperation mit TYTAN Technologies zielt auf das Wachstumsfeld Drohnenabwehr ab.

- Vorläufige Jahreszahlen am 26. Februar 2026
- Strategische Partnerschaft für Drohnenabwehr-Technologie
- Aktie korrigierte nach starker Jahresperformance
- Markt prüft Umsetzung der Auftragspipeline
Der Februar 2026 könnte für Hensoldt-Anleger die Richtung für das restliche Jahr vorgeben. Nachdem die Aktie zuletzt etwas korrigierte, richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer nun weg von der Charttechnik hin zur operativen Substanz. Kann der Rüstungselektronik-Spezialist seine prall gefüllten Auftragsbücher effizient in Gewinne ummünzen? Zwei Termine und eine strategische Partnerschaft stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Fakten auf einen Blick:
* Kurs aktuell: 83,65 € (-1,06 % am Freitag)
* Wochenperformance: -4,45 %
* 12-Monats-Performance: +123,66 %
* Nächster Termin: 26. Februar 2026 (Vorläufige Zahlen)
* Chart-Indikator: RSI bei 68,2
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Der Tag der Wahrheit naht
Investoren sollten sich Donnerstag, den 26. Februar 2026, rot im Kalender markieren. An diesem Datum veröffentlicht das Unternehmen seine vorläufigen Finanzergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr.
Nach der beeindruckenden Rallye der letzten zwölf Monate suchen Anleger nun nach Beweisen für die operative Stabilität. Besonders kritisch dürfte der Markt prüfen, wie sich die Auftragseingänge im vierten Quartal entwickelt haben. Noch wichtiger ist jedoch die Umwandlungsquote: Gelingt es Hensoldt, die ambitionierte Projektpipeline ohne Margendruck abzuarbeiten? Diese Zahlen werden traditionell auch erste Hinweise auf die Prognose für das laufende Jahr liefern.
Strategie: Fokus auf Drohnenabwehr
Während der Markt auf die Bilanzdaten wartet, arbeitet das Management am technologischen Fundament. Erst in der vergangenen Woche, am 26. Januar, unterzeichnete Hensoldt eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit TYTAN Technologies.
Der Fokus liegt hier auf der Abwehr unbemannter Flugsysteme (Counter-UAS). Dieser Schritt erscheint logisch: In aktuellen Verteidigungsbudgets spielen Drohnentechnologie und elektronische Kampfführung eine dominante Rolle. Für Aktionäre signalisiert die Kooperation, dass sich das Unternehmen nicht auf seinen klassischen Radar-Plattformen ausruht, sondern gezielt in agile, softwaregestützte Wachstumsfelder vorstößt.
Chartbild: Korrektur im Aufwärtstrend
Trotz der starken langfristigen Performance mit einem Plus von über 123 Prozent auf Jahressicht, mussten Anleger zuletzt Nervenstärke beweisen. Die Aktie schloss am Freitag bei 83,65 Euro und verlor damit auf Wochensicht rund 4,5 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von gut 115 Euro beträgt inzwischen über 27 Prozent.
Dennoch zeigt der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 68,2, dass das Kaufinteresse grundsätzlich hoch bleibt und der Titel trotz der jüngsten Rücksetzer nicht als überverkauft gilt. Der Kurs bewegt sich aktuell in der Nähe des 50-Tage-Durchschnitts (80,37 Euro), der als kurzfristige Unterstützung fungieren könnte.
Der Handel in den kommenden Wochen dürfte primär von der Positionierung vor den Zahlen bestimmt werden. Ohne unvorhergesehene Ad-hoc-Meldungen bleibt der 26. Februar der entscheidende Impulsgeber, gefolgt vom vollständigen Geschäftsbericht am 26. März 2026. Bis dahin gilt es für Anleger zu beobachten, ob die Marke um 80 Euro hält.
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