Hewlett-Packard kann nicht überzeugen

Auch nach der Aufspaltung von Hewlett-Packard lassen die Geschäfte zu wünschen übrig. Zu spät erkannte der Konzern die Zeichen der Zeit und entschloss sich letztlich dann doch, das Geschäft mit Druckern und PCs von den Server- und Speicherdiensten zu trennen.

© 2016 Hewlett-Packard Deutschland GmbH
© 2016 Hewlett-Packard Deutschland GmbH

Die gestern Abend veröffentlichten Zahlen für das 3. Quartal des laufenden Gechäftsjahres konnten den Markt jedoch nicht überzeugen. Das Geschäft mit Druckerverkäufen ging um 14% gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Lediglich das Computergeschäft verzeichnete ein Plus von 4%, was an der zuletzt wieder gestiegenen Nachfrage nach Notebooks lag.

Hewlett-Packard verkauft weniger Drucker

Schlussendlich sank der Umsatz um 3,8% auf 11,89 Mrd. Dollar. Der Überschuss lag bei 783 Mio. Dollar um damit 8% unter dem Vergleichsquartal. Gesteigert wurde dagegen der Nettogewinn aus dem fortlaufenden Geschäft. Hier ging es um ein Fünftel auf 843 Mio. Dollar aufwärts.

Aussichten liegen unter den Erwartungen

Für das laufende Quartal erwartet die Konzernführung einen bereinigten Gewinn von 0,34 bis 0,37 Dollar je Aktie. Damit lag man deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

Entsprechend enttäuscht zeigten sich auch die Anleger von Hewlett-Packard. Nachbörslich gaben die Papiere des Unternehmens um ca. 4% nach.

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Damit dürfte der positive Kursverlauf der letzten Monate einen Knick bekommen. In den letzten Wochen lag die Aktie des Unternehmens an der Marke bei 22 Dollar, welche nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Im Nachgang zu den veröffentlichten Zahlen könnte es somit zu einem deutlichen Rutsch nach unten kommen.

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