Hilton Worldwide Aktie: Waldorf-Verkauf belastet
Der geplante Verkauf des Waldorf Astoria durch seine chinesischen Eigentümer bringt Unsicherheit für Hilton. Das Unternehmen meldete starke Quartalszahlen, enttäuschte aber mit einer schwachen Prognose für 2026.

- Chinesische Eigentümer planen Verkauf des Waldorf Astoria
- Hilton übertrifft Gewinn- und Umsatzerwartungen im Q4
- Schwache Erlösprognose für 2026 enttäuscht den Markt
- Jefferies bekräftigt Kaufempfehlung trotz Unsicherheiten
Die chinesischen Eigentümer des legendären Waldorf Astoria Hotels in New York bereiten einen Verkauf vor – nur Monate nach der Wiedereröffnung im November 2025. Das Wall Street Journal berichtet, dass die staatliche Dajia Insurance Group die Luxusimmobilie an der Park Avenue auf den Markt bringen will. Die achte Jahre dauernde Renovierung kostete über 4 Milliarden Dollar und lag damit mehr als eine Milliarde über dem ursprünglichen Budget. Für Hilton Worldwide, das einen 100-jährigen Managementvertrag für das Hotel hält, könnte der Eigentümerwechsel zusätzliche Unsicherheit bringen.
Milliardengrab statt Vorzeigeprojekt
Die Transformation des Hotels von 1.400 Zimmern zu 375 Gästezimmern und 372 Wohneinheiten war fünf Jahre im Verzug. Die Dajia Insurance Group, die 2014 die Immobilie für 1,95 Milliarden Dollar von Hilton erworben hatte, investierte weitere 2 Milliarden Dollar in den Umbau. Laut WSJ rechnet der Verkäufer nicht damit, die Gesamtkosten zurückzuerhalten. Bei einem erwarteten Verkaufspreis von über einer Milliarde Dollar käme nur eine kleine Gruppe potenzieller Käufer in Frage.
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Zweigeteilter Markt drückt Prognose
Hilton selbst präsentierte am Mittwoch gemischte Signale. Das Unternehmen übertraf mit einem bereinigten Gewinn von 2,08 Dollar je Aktie die Analystenerwartung von 2,02 Dollar im vierten Quartal. Der Umsatz lag bei 3,09 Milliarden Dollar und damit über den geschätzten 2,99 Milliarden Dollar. Die Erlöse pro verfügbarem Zimmer stiegen im Jahresvergleich um 50 Basispunkte.
Doch die Prognose enttäuschte: Für 2026 erwartet CEO Christopher Nassetta ein Wachstum der Zimmererlöse von nur 1 bis 2 Prozent – unter der Analystenschätzung von 2,05 Prozent. Während Luxusmarken wie Waldorf Astoria und Conrad stark wachsen, schwächelt das Budget- und Mittelklasse-Segment spürbar. Die nachlassende Nachfrage aus dem US-Regierungsbereich und weniger internationale Besucher belasten zusätzlich.
Jefferies bleibt optimistisch
Die Investmentbank Jefferies bekräftigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 339 Dollar. Die Analysten sehen in Hiltons Geschäftsmodell eines der robustesten in ihrer Bewertung – unabhängig von der Konjunkturlage. Das prognostizierte Nettowachstum neuer Einheiten für 2026 spreche für eine anhaltende Expansion. Die Aktie legte nach den Zahlen zunächst 2,2 Prozent zu, blieb aber hinter dem Branchen-Primus Marriott zurück, der am Vortag mit starken Ergebnissen für Auftrieb gesorgt hatte.
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