Hims & Hers Aktie: Bruttomarge fällt auf 65 Prozent

Hims & Hers Health verzeichnet sinkende Margen und einen Millionenverlust. Die FDA-Prüfung der Werbepraktiken belastet die Aktie zusätzlich.

Die Kernpunkte:
  • Nettoverlust von 92 Millionen Dollar
  • Bruttomarge fällt auf 65 Prozent
  • FDA prüft Werbepraktiken kritisch
  • Jahresprognose bleibt unverändert

Hims & Hers Health kämpft mit schwindenden Margen und regulatorischem Gegenwind. Die jüngsten Quartalszahlen enttäuschten die Erwartungen und schickten die Aktie nachbörslich um rund elf Prozent auf Talfahrt. Ein hoher Millionenverlust belastet die Stimmung der Anleger massiv.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 um vier Prozent auf 608,1 Millionen US-Dollar. Damit verfehlte das Unternehmen jedoch die Prognosen der Analysten. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 92,1 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Gewinn erzielt.

Die Bruttomarge sank deutlich von 73 auf 65 Prozent. Parallel dazu halbierte sich das bereinigte EBITDA nahezu auf 44,3 Millionen US-Dollar.

Eine Abschreibung auf Semaglutid-Bestände in Höhe von 33 Millionen US-Dollar drückte das Ergebnis zusätzlich. Pro Abonnent nahm Hims & Hers monatlich nur noch 80 US-Dollar ein. Das entspricht einem Rückgang von sechs Prozent. Die Gesamtzahl der Abonnenten kletterte derweil auf rund 2,6 Millionen.

Expansion und regulatorischer Druck

Das Management setzt verstärkt auf Expansion und künstliche Intelligenz. In Kanada startete das Unternehmen den Verkauf von generischem Semaglutid. Zur Finanzierung plant der Vorstand eine Wandelanleihe über 300 Millionen US-Dollar.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA prüft derzeit die Werbepraktiken des Unternehmens kritisch. Es geht um die Vermarktung von zusammengesetzten Präparaten. Die Behörde warnt vor Werbeversprechen, die diese Produkte mit offiziell zugelassenen Medikamenten gleichsetzen.

Ausblick und Marktstimmung

Trotz der schwachen Quartalszahlen hält Hims & Hers an seiner Jahresprognose fest. Der Umsatz soll 2026 zwischen 2,8 und 3,0 Milliarden US-Dollar liegen. Für das laufende zweite Quartal peilt das Unternehmen bis zu 700 Millionen US-Dollar an.

Analysten blicken gespalten auf die GLP-1-Strategie des Konzerns. Während einige auf das Wachstumspotenzial setzen, warnen andere vor dem anhaltenden Margendruck. Die hohe Leerverkaufsquote deutet auf eine weiterhin hohe Volatilität der Aktie hin.

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