Hims & Hers Aktie: DoorDash-CMO Amoo-Gottfried nominiert
Hims & Hers nominiert Kofi Amoo-Gottfried für den Aufsichtsrat. Das Telehealth-Unternehmen präsentiert am 11. Mai die Quartalszahlen.

- Neuer Direktor von DoorDash und Meta
- Umsatz 2025 stieg um 59 Prozent
- Q1-Zahlen erscheinen am 11. Mai
- CEO hält 87,7 Prozent der Stimmrechte
Ein Marketing-Veteran von DoorDash und Meta soll den Aufsichtsrat von Hims & Hers verstärken — die Nominierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Telehealth-Unternehmen unter erheblichem Analystengegenwind steht und in weniger als zwei Wochen Quartalszahlen vorlegt.
Neues Gesicht im Board
Am 28. April nominierte Hims & Hers Kofi Amoo-Gottfried zur Wahl als neuen Direktor auf der Hauptversammlung im Juni. Amoo-Gottfried war Chief Marketing Officer bei DoorDash und bekleidete leitende Positionen bei Meta. Er sitzt bereits in den Aufsichtsräten von StitchFix und Vital Farms.
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Die Nominierung ist kein Zufall. In einem zunehmend überfüllten Markt für digitale Gesundheitsangebote setzt das Unternehmen erkennbar auf Markenaufbau und Kundengewinnung als strategische Prioritäten.
Parallel scheidet Boardmitglied Christiane Pendarvis aus, Dr. Pat Carroll steht ebenfalls nicht zur Wiederwahl — bleibt aber als Global Chief Medical Officer des Unternehmens aktiv. Das Board schrumpft auf neun Mitglieder. Auf der virtuellen Hauptversammlung am 11. Juni stimmen Aktionäre über die Wahl der neun Direktoren, die Bestellung von KPMG als Abschlussprüfer sowie die Vergütung des Managements ab.
Relevant für die Stimmrechtsverhältnisse: CEO Andrew Dudum hält über seine Aktienklassen rund 87,7 Prozent der gesamten Stimmrechte — das Unternehmen gilt an der NYSE als „Controlled Company“.
Starkes 2025, aber ein schwieriges erstes Quartal
Der Proxy-Bericht, der zusammen mit der Nominierung eingereicht wurde, zeigt eine beeindruckende Kulisse: 2025 erzielte Hims & Hers einen Umsatz von 2,35 Milliarden Dollar, ein Plus von 59 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Abonnentenzahl wuchs auf über 2,5 Millionen, der Nettogewinn lag bei 128,4 Millionen Dollar, das bereinigte EBITDA bei 318 Millionen Dollar.
Für 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Dollar an, das bereinigte EBITDA soll zwischen 300 und 375 Millionen Dollar liegen.
Das erste Quartal dürfte jedoch holpriger ausfallen. Das Unternehmen selbst warnte vor einem Umsatzverschiebungseffekt von 65 Millionen Dollar durch Liefertiming sowie vor Margenbelastungen durch Investitionen und internationale Expansion. Die eigene Guidance für Q1 lautet: 600 bis 625 Millionen Dollar Umsatz und 35 bis 55 Millionen Dollar bereinigtes EBITDA. Die Zahlen erscheinen am 11. Mai nach US-Börsenschluss.
Analysten uneins, Insider verkaufen
Die Bewertung an der Wall Street ist gespalten. JPMorgan startete die Coverage mit „Overweight“ und einem Kursziel von 35 Dollar. BofA Securities hob das Ziel auf 32 Dollar an, bleibt aber bei „Neutral“. Morgan Stanley hält an „Equal-weight“ mit einem Kursziel von 21 Dollar fest — die vorsichtigste große Einschätzung — und argumentiert, die Kursrally sei den kurzfristigen Fundamentaldaten bereits vorausgeeilt.
CFO Oluyemi Okupe verkaufte am 20. April knapp 20.000 Aktien zu durchschnittlich 29,96 Dollar. Der Kurs schloss am 27. April bei 29,39 Dollar. Ob die Q1-Zahlen am 11. Mai die Lücke zwischen Kurs und Erwartungen schließen oder weiter aufreißen, wird die eigentliche Nagelprobe für die aktuelle Bewertung.
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