Hims & Hers Aktie: Verlust schockt Anleger

Hims & Hers überrascht mit einem Nettoverlust von 92,1 Millionen Dollar im ersten Quartal 2026, während der Umsatz leicht unter den Erwartungen bleibt.

Die Kernpunkte:
  • Nettoverlust von 92,1 Millionen Dollar
  • Umsatzplus von 4 Prozent verfehlt Prognose
  • US-Geschäft bricht um 9 Prozent ein
  • Jahresprognose dennoch leicht angehoben

Der Quartalsbericht war heute der Knackpunkt — und er hat enttäuscht. Hims & Hers verbuchte im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust von 92,1 Millionen Dollar, während das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von 49,5 Millionen Dollar ausgewiesen hatte. Kein Wunder, dass die Aktie nachbörslich zeitweise rund 10 Prozent einbrach.

Der Umsatz kletterte zwar um 4 Prozent auf 608,1 Millionen Dollar, blieb damit aber knapp unter den Analystenerwartungen von 616,5 Millionen Dollar. Beim Ergebnis je Aktie war das Verfehlen noch deutlicher: Statt des erwarteten Gewinns von 0,01 Dollar je Anteilsschein stand ein Verlust von 0,40 Dollar zu Buche.

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Das US-Geschäft als Schwachstelle

Der eigentliche Problemherd liegt im Heimatmarkt. Die Erlöse aus dem amerikanischen Segment sanken um 9 Prozent auf 529,9 Millionen Dollar — eine bemerkenswerte Entwicklung für ein Unternehmen, das lange als Wachstumsstory galt.

Dabei hatte das Jahr schon turbulent begonnen. Nach dem Streit rund um Nachahmer-Präparate von patentgeschützten Abnehmmedikamenten und den regulatorischen Turbulenzen stand Hims & Hers unter erheblichem Druck. Die GLP-1-Sparte — inzwischen für mehr als 35 Prozent des Gesamtgeschäfts verantwortlich — entwickelt sich zwar dynamisch, doch der Wechsel von kompendierten hin zu markengenuinen Präparaten drückt auf den durchschnittlichen Bestellwert und damit auf den Umsatz.

Angehobener Jahresausblick als Gegengewicht

Trotz des schwachen Quartals zieht das Management die Prognose für 2026 nach oben. Der Jahresumsatz soll nun zwischen 2,8 und 3,0 Milliarden Dollar liegen — gegenüber der bisherigen Erwartung von 2,7 bis 2,9 Milliarden Dollar. Das Unternehmen setzt dabei auf steigende Nachfrage nach seinen personalisierten Gesundheitsangeboten, zu denen auch die Partnerschaften mit Novo Nordisk und Eli Lilly zählen.

Analysten sind zwiegespalten. Truist Securities hielt zuletzt an einem Kursziel von 18 Dollar und einem neutralen Rating fest — weit unter dem damaligen Handelsniveau von knapp 29 Dollar. JPMorgan dagegen startete die Abdeckung mit einer optimistischeren Einschätzung und einem Ziel von 35 Dollar. BofA Securities hob ihr Ziel auf 32 Dollar an, blieb aber ebenfalls bei einer neutralen Haltung.

Die Lücke zwischen bullischen und skeptischen Stimmen ist groß. Wie schnell sich der US-Markt erholt und ob die GLP-1-Partnerschaftsstrategie die Marge langfristig stützt, wird die Richtung in den kommenden Quartalen maßgeblich bestimmen.

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