Honeywell Aktie: HONA startet an der Nasdaq
Am 29. Juni 2026 wird die Luftfahrtsparte von Honeywell als eigenständiges Unternehmen HONA an die Nasdaq gehen. Das Management peilt bis 2030 ein jährliches Umsatzplus von sechs bis acht Prozent an.

- Abspaltung der Luftfahrtsparte am 29. Juni
- Neue Aktie HONA an der Nasdaq
- Umsatzziel: sechs bis acht Prozent jährlich
- Rekord-Auftragsbestand von 19 Milliarden Dollar
Honeywell bereitet sich auf eine Zäsur vor. Am 29. Juni 2026 spaltet der Industrieriese seine Luftfahrtsparte ab. Damit steht der Konzern vor der größten Transformation seiner jüngeren Geschichte.
Ambitionierte Ziele für Honeywell Aerospace
Die neue Einheit wird unter dem Kürzel HONA an der Nasdaq gelistet. Auf einem Investorentag in Phoenix skizzierte das Management nun den Weg in die Eigenständigkeit. Bis 2030 plant CEO Jim Currier ein jährliches Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent.
Das Ziel: Ein bereinigter Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar. Parallel dazu soll der freie Cashflow auf über vier Milliarden Dollar steigen. Ein Rekord-Auftragsbestand von 19 Milliarden Dollar stützt diese Prognosen. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Fokus auf Innovation statt Rückkäufe
Das Management setzt auf das Modell „einmal entwickeln, überall einsetzen“. Investitionen fließen vorrangig in Fertigungskapazitäten und stabile Lieferketten. Kurzfristige Dividenden oder Aktienrückkäufe stehen bei der neuen Gesellschaft zunächst hinten an.
Der Mutterkonzern strafft derweil die Strukturen. In Phoenix fallen etwa 60 Stellen weg. Nach der Abspaltung behält das verbleibende Automatisierungsgeschäft den Namen Honeywell und das Kürzel HON. Die Luftfahrtsparte darf die Marke Honeywell für 75 Jahre weiternutzen.
Analysten sehen Potenzial
Die Märkte reagierten zuletzt positiv auf die Strategie. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um über 15 Prozent zu und notiert aktuell bei 192,82 Euro. Goldman Sachs bekräftigt die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 276 Dollar.
Zusätzlichen Rückenwind liefert der Börsengang der Quantencomputer-Tochter Quantinuum. Dieser spülte rund 1,68 Milliarden Dollar in die Kassen. Für Bestandsaktionäre steht zudem eine Ausschüttung an. In der ersten Juni-Woche 2026 erhalten Anleger eine Dividende von 1,19 Dollar je Aktie.
Der Countdown für die Aufspaltung läuft. Mit dem Stichtag am 29. Juni endet die Ära Honeywell als klassischer Mischkonzern.
Honeywell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Honeywell-Analyse vom 4. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Honeywell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Honeywell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Honeywell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




