Honeywell Aktie: Strategischer Umbau

Honeywell schärft sein Profil durch einen neuen Rüstungsauftrag und einen günstigeren Milliardenzukauf. Die Fokussierung auf Luftfahrt und Energiewende zeigt Erfolg und treibt den Aktienkurs auf ein neues Jahreshoch.

Die Kernpunkte:
  • Neuer Auftrag für autonome Kampfflugzeug-Antriebe
  • Günstigere Übernahme einer Katalysatorsparte
  • Aktienkurs erreicht neues 52-Wochen-Hoch
  • Solide Quartalszahlen übertreffen Erwartungen

Honeywell treibt den Umbau des Konzerns konsequent voran und fokussiert sich zunehmend auf die Megatrends Luftfahrt und Energiewende. Mit einem neuen Rüstungsauftrag und angepassten Bedingungen für eine Milliarden-Übernahme schärft das Management das Profil des Unternehmens. Anleger honorieren diesen Kurs, was das Papier zuletzt auf ein neues 52-Wochen-Hoch hievte.

Fokus auf die Verteidigung

Honeywell konnte sich am 23. Februar einen Prototyp-Vertrag der U.S. Air Force sichern. Das Unternehmen soll ein Antriebssystem für autonome Kampfflugzeuge entwickeln, das auf der „SkyShot 1600“-Technologie basiert. Dieser Erfolg im Bereich unbemannter Systeme unterstreicht die wachsende Bedeutung des Verteidigungssektors für das Portfolio. Wird der Fokus auf autonome Systeme zum neuen langfristigen Wachstumstreiber?

Das Projekt wird im Rahmen einer Initiative für kollaborative Kampfflugzeuge (Collaborative Combat Aircraft) durchgeführt. Für Honeywell bedeutet dieser Auftrag eine Festigung der Marktposition in der militärischen Luftfahrt, während der Konzern gleichzeitig seine technologische Basis für unbemannte Flugsysteme verbreitert.

Preisnachlass bei Milliarden-Zukauf

Parallel zum Erfolg im Verteidigungssektor gibt es Neuigkeiten bei der geplanten Übernahme der Katalysatorsparte von Johnson Matthey. Hier konnte Honeywell den Kaufpreis deutlich drücken: Statt der ursprünglich vereinbarten 1,8 Milliarden Pfund zahlt der Konzern nun noch 1,325 Milliarden Pfund.

Hintergrund der Anpassung ist die Geschäftsentwicklung der Sparte im vergangenen Fiskaljahr. Die Verhandlungsergebnisse verlängern den Zeitrahmen für den Abschluss der Transaktion bis Juli 2026. Honeywell rechnet nun damit, die Übernahme bis August 2026 unter Dach und Fach zu bringen, sofern die regulatorischen Genehmigungen vorliegen.

Rekordmarken und Insiderverkäufe

Die operative Stärke spiegelt sich auch in der Kursentwicklung wider. Seit Jahresbeginn konnte der Titel um fast 24 Prozent zulegen und markierte am Mittwoch bei 207,05 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. In diesem Umfeld hoher Bewertungen nutzte eine Direktorin des Unternehmens die Gunst der Stunde für einen Aktienverkauf im Wert von rund 1,4 Millionen US-Dollar.

Trotz dieser Insider-Transaktion bleibt das fundamentale Bild solide. Die jüngsten Quartalszahlen übertrafen mit einem Gewinn von 2,59 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 10,1 Milliarden US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Die Neuausrichtung auf Automatisierung und Luftfahrt scheint Früchte zu tragen.

Für die Aktionäre zahlt sich die Entwicklung auch unmittelbar aus. Honeywell hat eine Quartalsdividende von 1,19 US-Dollar pro Aktie beschlossen, die am 13. März 2026 ausgezahlt wird. Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 27. Februar 2026.

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