Horizon Minerals Aktie: Kapitaloffensive
Horizon Minerals sichert sich 175 Millionen Australische Dollar für die Reaktivierung des Black Swan Goldprojekts mit einem Produktionsziel von 102.000 Unzen jährlich ab 2027.

- Finanzierung über Aktienplatzierung und Aktionärsangebot
- Produktionsstart mit erstem Gold für Mitte 2027 geplant
- Projektwirtschaftlichkeit mit IRR über 80 Prozent
- Erzreserven um 160 Prozent auf 214.000 Unzen erhöht
Horizon Minerals steht vor einer weitreichenden Transformation zum bedeutenden Goldproduzenten. Mit einer gesicherten Finanzierungszusage über 175 Millionen Australische Dollar (A$) soll der Black Swan Processing Hub nahe Kalgoorlie reaktiviert werden. Kann das Unternehmen mit dieser massiven Kapitalspritze die geplante Jahresproduktion von rund 102.000 Unzen Gold tatsächlich realisieren?
Die Details der Finanzierung
Die Anfang dieser Woche angekündigte Platzierung umfasst rund 162 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 1,08 A$. Dies entspricht einem Abschlag von 12,6 % gegenüber dem Schlusskurs vom Montag. Die Finanzierung ist in zwei Tranchen unterteilt: Während die erste Tranche über 55 Millionen A$ sofort umgesetzt wird, ist die zweite Tranche über 120 Millionen A$ an die Zustimmung der Aktionäre gebunden. Diese wird für die Hauptversammlung am 7. April 2026 erwartet.
Zusätzlich zur institutionellen Platzierung bietet das Unternehmen bestehenden Aktionären über einen Aktienkaufplan (SPP) die Möglichkeit, weitere 10 Millionen A$ beizusteuern. Die Mittel sind zweckgebunden für die Sanierung und den Ausbau der Black-Swan-Anlage, wofür vorab Investitionskosten (CAPEX) von 160,5 Millionen A$ veranschlagt werden.
- Platzierungsvolumen: 175 Mio. A$ (vollständig abgesichert)
- Ausgabepreis: 1,08 A$ je Aktie
- Produktionsziel: ca. 102.000 Unzen Gold pro Jahr
- Zeitplan: Baubeginn Mitte 2026; erstes Gold Mitte 2027
- Investitionskosten: 160,5 Mio. A$ (Pre-Produktion)
- Wirtschaftlichkeit: NPV ~631 Mio. A$; IRR >80 % (bei 5.500 A$/oz Gold)
Starke Projektkennzahlen und Reserven
Eine aktuelle Untersuchung bescheinigt dem Projekt eine hohe Wirtschaftlichkeit. Bei einem angenommenen Goldpreis von 5.500 A$ pro Unze wird ein Vorsteuer-Barwert (NPV) von 631 Millionen A$ sowie ein interner Zinsfuß (IRR) von über 80 % prognostiziert. Die Amortisationsdauer der Investition liegt bei nur 18 Monaten nach Produktionsstart. Die All-in Sustaining Kosten (AISC) werden für die ersten fünf Jahre auf durchschnittlich 3.350 A$ pro Unze geschätzt.
Parallel zur Finanzierung meldete das Unternehmen einen deutlichen Zuwachs seiner Erzreserven um 160 % auf nun 4,3 Millionen Tonnen. Mit einem Goldgehalt von 1,54 g/t ergibt dies rund 214.000 Unzen enthaltenes Gold. Da 74 % der zugrunde liegenden Ressourcen in den Kategorien „Measured“ und „Indicated“ eingestuft sind, verfügt das Management über eine solide Datenbasis für die anstehende Produktionsphase.
Nach dem Abschluss der frühen Arbeiten ist der Beginn der Hauptkonstruktion für Mitte 2026 geplant. Das erste Gold soll planmäßig Mitte 2027 fließen. Zuvor müssen die Aktionäre am 7. April 2026 über die Freigabe der zweiten Finanzierungstranche entscheiden.
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