Hugo Boss: Guter „Stoff“ für Anleger

Als Depotbeimischung für Langfristinvestoren ist die Aktie von Hugo Boss bestens geeignet. Ein darauf basierendes Capped-Bonus-Zertifikat ist hingegen für Anleger interessant, die innerhalb weniger Monate eine attraktive Rendite erzielen wollen. Gute Konditionen bietet beispielsweise ein vom Schweizer Bankhaus Vontobel emittiertes Papier.

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Deutlich gestiegene Kosten und eine Eintrübung des Marktumfelds sind die Hauptgründe für die Verschlechterung der Profitabilität von Hugo Boss. Überdies sind bei dem Modekonzern im Geschäftsjahr 2016 hohe Kosten für die Schließung von Standorten gefallen. Dies spiegelt sich in einem Rückgang des Nettogewinns um 39 Prozent auf 194 Millionen Euro wider. Der Umsatz verringerte sich um vier Prozent auf 2,7 Milliarden Euro – vor allem aufgrund der Einschränkung der Distribution im US-Großhandel.

Gute Gewinnaussichten

Vorstandschef Mark Langer geht davon aus, dass sich der Umsatz in diesem Jahr auf währungsbereiniger Basis stabil entwickeln wird. Das operative Ergebnis dürfte allerdings um drei bis vier Prozent sinken. Beim Überschuss rechnet Langer hingegen mit einem Anstieg im zweistelligen Prozentbereich. Auch die Gewinnaussichten für 2018 sind gut. Denn Langer richtet das Markenportfolio neu aus und entwickelt die Distributionsstrategie weiter. Außerdem setzt er auf die Digitalisierung und Verschlankung von Geschäftsprozessen.

Groupe Bruxelles Lambert ist nicht eingestiegen

In den Fokus der Anleger gerückt ist Hugo Boss zuletzt im Februar aufgrund eines Artikels im Manager Magazin. Daraus ging hervor, dass der belgische Investor Albert Frere über seine Beteiligungsgesellschaft Groupe Bruxelles Lambert knapp drei Prozent der Aktien des Modekonzerns erworben hat und diesen Anteil durch Zukäufe aufstocken will. Der Milliardär greift bei den Unternehmen, an denen er sich beteiligt, oft im Tagesgeschäft durch. Daher kletterte der Kurs des Hugo-Boss-Anteilscheins aufgrund des Artikels zeitweise auf ein Zwölf-Monats-Hoch. Am vergangenen Montag (20. März 2017) hat der MDAX-Titel jedoch moderat an Wert verloren, weil Gerard Lamarche (Co-Chef der Groupe Bruxelles Lambert) gesagt hat, dass die Beteiligungsgesellschaft keine Hugo-Boss-Aktien besitzt.

Bonuspapier lockt mit üppiger Rendite

Analysten rechnen bei Hugo Boss im Geschäftsjahr 2017 mit einem Anstieg des Gewinns je Aktie von 2,80 auf 3,48 Euro. Für 2018 prognostizieren sie eine weitere Steigerung des Gewinns je Anteilschein auf 3,80 Euro. Angesichts dieser überzeugenden Perspektiven sowie der starken Marken und der hervorragenden Marktstellung von Hugo Boss können sich Langfristinvestoren Aktien des Unternehmens ins Depot legen. Für den MDAX-Titel spricht übrigens auch dessen Dividendenrendite von rund 3,9 Prozent.

Eine interessante Alternative ist ein vom Schweizer Bankhaus Vontobel emittiertes Capped-Bonus-Zertifikat (WKN: VN7JTH, ISIN: DE000VN7JTH8) auf die Hugo-Boss-Aktie. Mit diesem Finanzprodukt können Anleger bis zum 22. Dezember 2017 eine Rendite von 17,9 Prozent erzielen, wenn der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit nie die 56-Euro-Marke erreicht oder unterschreitet. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieses Bonuspapiers ist sehr gut, weil der Basiswert derzeit deutlich über der Barriere notiert und das Aufgeld nur 1,15 Euro beträgt.

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