Hyatt Hotels: EPS von $0,63 schlägt Erwartung
Hyatt kehrt dank starkem Asien-Geschäft und Luxus-Nachfrage in die Gewinnzone zurück. Das bereinigte EBITDA steigt auf 266 Millionen Dollar.

- Nettogewinn von 38 Millionen Dollar
- Asien-Pazifik mit starkem Zimmerumsatz
- Treueprogramm wächst auf 66 Millionen Mitglieder
- Hotel-Pipeline erreicht Rekordniveau
Hyatt trotzt geopolitischen Spannungen. Während Konflikte im Nahen Osten belasten, treiben kaufkräftige Reisende in Asien und im Luxussegment die Bilanz nach oben. Der Hotelriese kehrt damit im ersten Quartal in die Gewinnzone zurück.
Hyatt erwirtschaftete einen Nettogewinn von 38 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum stand hier noch ein Verlust in den Büchern. Das bereinigte EBITDA stieg auf 266 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,63 Dollar über den Erwartungen des Marktes. Analysten hatten im Schnitt mit 0,57 Dollar gerechnet. Die Bruttogebühren kletterten parallel dazu um neun Prozent auf 333 Millionen Dollar.
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Asien und Luxus als Wachstumsmotoren
Besonders das Geschäft in Greater China überzeugte mit einem Umsatzplus pro verfügbarem Zimmer von 12 Prozent. In der restlichen Region Asien-Pazifik kletterte dieser Wert um 11 Prozent. Parallel dazu wuchs die Nachfrage im Premium-Segment um sieben Prozent.
Das Treueprogramm „World of Hyatt“ gewinnt an Bedeutung. Die Mitgliederzahl stieg um 18 Prozent auf nun 66 Millionen Menschen. Diese loyale Basis stützt die langfristige Strategie des Konzerns.
Geopolitische Bremsklötze und Expansionspläne
Indes sank der Umsatz pro Zimmer im Nahen Osten und Afrika um vier Prozent. Sicherheitsbedenken in Mexiko sowie Unwetter in Jamaika belasteten das Ergebnis zusätzlich mit 25 Millionen Dollar.
Hyatt setzt verstärkt auf den Verkauf eigener Immobilien. Der Verkauf des Andaz London ist abgeschlossen. Für das vierte Quartal plant das Management den Verkauf des Hyatt Grand Central New York. Die Pipeline für neue Hotels erreichte derweil einen Rekordwert. Rund 151.000 Zimmer befinden sich in der Entwicklung. Das entspricht einem Zuwachs von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Für das laufende Jahr bleibt der Vorstand optimistisch. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 13 und 18 Prozent wachsen. Hyatt plant außerdem Aktienrückkäufe im Volumen von bis zu 375 Millionen Dollar. Aktionäre erhalten am 11. Juni eine Dividende von 0,15 Dollar je Aktie.
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