Hydrogenpro Aktie: LONGi fertigt 1-Gigawatt-Elektrolyseure

Hydrogenpro stoppt Produktion in China und sucht neue Partner. Der Vorstand bleibt trotz schrumpfender Kassen im Amt.

Die Kernpunkte:
  • Vorstand bleibt im Amt
  • Umsatzrückgang auf 15,9 Millionen
  • Cashbestand halbiert sich
  • Werk in Tianjin stillgelegt

Bei Hydrogenpro bleibt in der Führungsetage alles beim Alten. Das operative Geschäft baut der Wasserstoff-Spezialist parallel dazu radikal um. Die Kassen leeren sich. Die Folge: Das Management zieht die Reißleine.

Stabilität für die Krise

Der Nominierungsausschuss setzt auf personelle Kontinuität. Auf der digitalen Hauptversammlung Anfang Juni steht der bisherige Vorstand zur Wiederwahl. Arild S. Frick soll den Vorsitz für ein weiteres Jahr übernehmen. Marit Moen Vik-Langlie kandidiert für eine zweijährige Amtszeit.

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Die Vergütung bleibt auf dem Niveau des Vorjahres. Ein einfaches Vorstandsmitglied erhält 475.000 Norwegische Kronen. Haimeng Zhang verzichtet auf eigenen Wunsch komplett auf sein Gehalt.

Schrumpfende Kassen

Die angespannte finanzielle Lage erfordert einen klaren Kurs. Im ersten Quartal sank der Umsatz auf 15,9 Millionen Kronen. Im Vorjahr standen hier noch 22,4 Millionen zu Buche.

Immerhin greifen erste Sparmaßnahmen. Das operative Minus verbesserte sich auf 32 Millionen Kronen. Der Cashbestand schmolz indes auf 56 Millionen Kronen ab. Zu Jahresbeginn lag das Polster noch bei 102 Millionen.

Produktion in China ruht

Der Vorstand reagiert auf den Kapitalabfluss mit einem harten Schnitt. Hydrogenpro legt sein Werk im chinesischen Tianjin auf Eis. Stattdessen setzt das Unternehmen auf eine neue Partnerschaft.

Der Solarkonzern LONGi springt als Auftragsfertiger ein. Diese Vereinbarung sichert den Norwegern eine Produktionskapazität von einem Gigawatt für ihre Elektrolyseur-Technologie. Eigene Fabriken rücken damit vorerst in den Hintergrund.

Der Vorstand prüft nun weitere strategische Optionen für mehr Liquidität. Die Aktionäre stimmen am 3. Juni über das Führungspersonal ab. Bis dahin muss das Management einen klaren Plan für die künftige Finanzierung vorlegen.

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