IBM Aktie: Analysten uneinig
IBM erhält nach der Übernahme von Confluent gegensätzliche Analystenbewertungen. Während Goldman Sachs zum Kauf rät, stufen andere Experten auf Hold herab. Die Quartalszahlen waren zuletzt stark.

- Goldman Sachs bekräftigt Kaufempfehlung für IBM
- Andere Analysten stufen Aktie auf Hold herab
- Übernahme von Confluent für 11 Milliarden Dollar abgeschlossen
- IBM übertraf Gewinnerwartungen im dritten Quartal
IBM startet in eine neue strategische Phase, doch an der Wall Street herrscht über die Erfolgsaussichten keine Einigkeit. Während Goldman Sachs am Montag zum Einstieg riet, traten andere Experten kurz zuvor auf die Bremse. Steht der Tech-Riese vor einer Neubewertung durch seine jüngste Einkaufstour oder überwiegen die Risiken?
Gegensätzliche Einschätzungen
Goldman Sachs bekräftigte am Montag seine Kaufempfehlung (“Buy”) für den Konzern. Die Investmentbank setzt darauf, dass sich das organische Umsatzwachstum 2026 leicht beschleunigen wird, getrieben durch eine schrittweise erholte Kundennachfrage. Diese Zuversicht steht jedoch im Kontrast zur Einschätzung von Wall Street Zen: Dort wurde die Aktie erst am Sonntag von “Buy” auf “Hold” herabgestuft.
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Strategische Weichenstellung
Hintergrund dieser Debatte ist die am 8. Januar finalisierte Übernahme des Daten-Streaming-Spezialisten Confluent für 11 Milliarden Dollar. Optimisten – dazu zählt auch das Analysehaus Jefferies, das den Titel bereits am 6. Januar zum Kauf empfahl – sehen hierin den Schlüssel für künftiges Software-Wachstum. Zusammen mit der HashiCorp-Integration soll dieser Deal die Position von IBM bei Hybrid-Cloud-Lösungen und künstlicher Intelligenz massiv stärken und ähnlich positive Impulse liefern wie einst die Red-Hat-Akquisition.
Solides Fundament
Fundamental stützt sich die Bullen-Seite auf die starke Performance im dritten Quartal 2025. IBM übertraf mit einem Gewinn pro Aktie von 2,65 Dollar die Erwartungen (2,45 Dollar) deutlich. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 9,1 Prozent auf 16,33 Milliarden Dollar. Diese operativen Erfolge bilden die Basis für das Vertrauen, dass die Transformation hin zur Infrastruktur für “Data-in-Motion” gelingen kann.
Ausblick
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun voll auf den anstehenden Bericht zum vierten Quartal 2025 und die Prognose für das Gesamtjahr 2026. Entscheidend wird sein, ob IBM erste positive Effekte aus der Confluent-Integration vorweisen kann und ob sich die strategischen Investitionen in KI und Software in einer dauerhaften Umsatzbeschleunigung niederschlagen.
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