IBM Aktie: Fünf-Jahres-Vertrag mit Abertis
IBM modernisiert mit einem Fünf-Jahres-Auftrag die IT-Plattform von Abertis. Der Deal unterstreicht die Strategie des Konzerns.

- Fünf-Jahres-Vertrag mit Abertis
- SAP-Migration auf fünf Kontinenten
- Starke Quartalszahlen untermauern Deal
- Aktie trotz Auftrag leicht im Minus
Der IT-Konzern IBM festigt seine Position im Geschäft mit Großkunden. Ein neuer Fünf-Jahres-Vertrag mit dem spanischen Infrastrukturkonzern Abertis soll die weltweite Technologieplattform des Autobahnbetreibers grundlegend modernisieren. Die Partnerschaft baut auf mehr als zehn Jahren Zusammenarbeit auf.
SAP-Migration für fünf Kontinente
Abertis zählt zu den größten Mautstraßen-Betreibern der Welt und wickelt täglich Millionen Transaktionen in Europa, Asien und Amerika ab. IBM wird die Kernsysteme des Unternehmens auf SAP S/4HANA migrieren – eine einheitliche, skalierbare und sichere Plattform. Zunächst sind die Geschäftseinheiten in Spanien, Frankreich, Großbritannien, Chile und Puerto Rico betroffen.
Das Projekt zielt auf mehr operative Flexibilität für die einzelnen Landesgesellschaften, höhere Skalierbarkeit bei steigenden Verkehrszahlen und Echtzeit-Analysen als Grundlage für neue Mobilitätsdienste.
Der Deal unterstreicht den anhaltenden Bedarf multinationaler Konzerne an standardisierten Digitalplattformen. IBM setzt hier gezielt auf Hybrid Cloud, Unternehmensberatung und hochwertige Software-Integration als strategische Säulen.
Starke Quartalszahlen im Rücken
Der Konzern meldete kürzlich solide Geschäftszahlen: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um sechs Prozent auf 15,92 Milliarden Dollar, der Free Cashflow legte um 13 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar zu – das beste erste Quartal in dieser Kennzahl seit einem Jahrzehnt.
An der Börse spiegelt sich die Zuversicht nur bedingt wider. Die IBM-Aktie notiert am Dienstag bei 219,25 Euro, ein Minus von 1,4 Prozent zum Vortag. In den vergangenen sieben Tagen legte das Papier jedoch um 14,4 Prozent zu. Mit einem RSI von 80,6 ist die Aktie technisch überkauft – die jüngste Erholung von den Jahrestiefs könnte kurzfristig eine Verschnaufpause brauchen.
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