IBM Aktie: Jefferies greift zu
Die Investmentbank Jefferies hebt ihre Bewertung für IBM an und sieht beschleunigtes Wachstum im Softwaregeschäft, angetrieben durch KI, strategische Akquisitionen und die Red-Hat-Plattform.

- Jefferies stuft IBM von 'Hold' auf 'Buy' hoch
- Softwarewachstum durch KI und Akquisitionen getrieben
- Partnerschaft mit Wimbledon um Jahre verlängert
- Confluent-Übernahme als Schlüssel für KI-Architekturen
IBM verzeichnet heute einen Kursanstieg von rund 2,5 Prozent auf 302 Dollar. Auslöser ist eine Heraufstufung durch die Investmentbank Jefferies, die das Papier von “Hold” auf “Buy” anhebt. Die Analysten sehen beschleunigtes Wachstum im Software-Geschäft – getrieben durch Red Hat, strategische Übernahmen und zunehmende KI-Nachfrage.
Die Begründung der Analysten
Jefferies identifiziert mehrere Wachstumstreiber für 2026. Das Automatisierungs-Portfolio soll im mittleren bis hohen zweistelligen Bereich zulegen, gestützt durch die Integration von HashiCorp und die geplante Übernahme von Confluent. Letztere kostet IBM 11 Milliarden Dollar und soll Lücken bei Echtzeit-Datenintegration schließen.
Zusätzlich gewinnt das KI-Geschäft an Fahrt. Generative AI-Beratungsprojekte und die Plattform watsonx verzeichnen steigende Nachfrage. Trotz einer Bewertung von etwa 26x für 2027 erwartete Gewinne sieht Jefferies Aufholpotenzial gegenüber Software-Konkurrenten, die im Schnitt mit dem 35-fachen handeln.
Wimbledon-Partnerschaft verlängert
Parallel bestätigte IBM die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem All England Lawn Tennis Club. Die Partnerschaft besteht seit 36 Jahren und wurde nun um mehrere Jahre erweitert. Im Fokus stehen Hybrid-Cloud-Lösungen und KI-Technologien zur Weiterentwicklung des digitalen Wimbledon-Ökosystems.
Die Zusammenarbeit zeigt messbare Erfolge: Während der Meisterschaften 2025 stieg das digitale Engagement um 16 Prozent im Jahresvergleich. Für IBM dient der Deal als Referenzprojekt für Enterprise-KI-Anwendungen.
Strategischer Umbau läuft
Der Markt reagiert positiv auf IBMs Neuausrichtung als “Software-first”-Konzern. Die Confluent-Akquisition gilt als Schlüsselelement dieser Strategie. Durch die Kombination von Echtzeit-Datenstreaming mit der bestehenden Hybrid-Cloud- und KI-Infrastruktur positioniert sich IBM als zentraler Anbieter für KI-Basisarchitekturen.
Die HashiCorp-Integration ist bereits abgeschlossen und stärkt die Multi-Cloud-Werkzeuge des Konzerns. Analysten erwarten daraus Cross-Selling-Effekte im laufenden Jahr.
Ausblick auf die kommenden Monate
Anleger warten nun auf Belege für das prognostizierte Software-Wachstum in den kommenden Quartalszahlen. Der Sprung über die 300-Dollar-Marke ist charttechnisch bedeutsam – weitere Zugewinne hängen jedoch von der allgemeinen Tech-Marktstimmung und der erfolgreichen Umsetzung der Akquisitionsstrategie ab. Entscheidend werden der Abschluss des Confluent-Deals und die Guidance zum ersten Quartal sein.
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