IBM Aktie: KI-Offensive zündet
IBM treibt seine KI-Offensive mit einer plattformunabhängigen Beratungslösung und einer strategischen Partnerschaft voran. Analysten reagieren positiv und erhöhen ihre Kursziele nach starken Quartalszahlen.

- Neue KI-Beratungsplattform für Großunternehmen
- Strategische Allianz für automatisierte Governance-Prozesse
- Kurszielerhöhung durch Evercore ISI auf 330 Dollar
- Starker Umsatzanstieg im letzten Quartal
IBM setzt auf künstliche Intelligenz – und zwar massiv. Der Technologiekonzern hat eine neue Beratungsplattform vorgestellt, die Großunternehmen dabei helfen soll, eigene KI-Systeme aufzubauen und zu betreiben. Gleichzeitig schmiedet IBM strategische Partnerschaften und erntet dafür Lob von der Wall Street.
Der Plan: KI ohne Abhängigkeiten
Mit „IBM Enterprise Advantage” bringt der Konzern einen Beratungsservice auf den Markt, der Unternehmen ermöglicht, skalierbare KI-Plattformen intern aufzubauen. Der Clou: Die Lösung bindet Kunden nicht an einen einzelnen Cloud-Anbieter oder ein spezifisches KI-Modell. Stattdessen funktioniert der Service plattformübergreifend mit Amazon Web Services, Google Cloud und Microsoft Azure.
IBM adressiert damit ein zentrales Problem vieler Konzerne: die Angst vor Vendor Lock-in bei gleichzeitig wachsendem Druck, KI-Anwendungen zu implementieren. Die neue Plattform kombiniert bewährte KI-Tools mit Expertenwissen, um Arbeitsabläufe zu optimieren und KI nahtlos in bestehende Unternehmenssysteme zu integrieren.
Strategische Allianz in Davos
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos verkündete IBM zudem eine Kooperation mit der Technologiegruppe e&. Gemeinsam wollen beide Unternehmen agentenbasierte KI für Governance-, Risiko- und Compliance-Prozesse entwickeln. Diese Bereiche gelten als besonders komplex und personalintensiv – genau dort, wo automatisierte KI-Lösungen erhebliche Effizienzgewinne versprechen.
Analysten reagieren positiv
Die Wall Street honoriert die KI-Strategie. Evercore ISI Group bekräftigte sein „Outperform”-Rating und hob das Kursziel von 315 auf 330 US-Dollar an. Auch Dbs Bank stufte die Aktie von „Hold” auf „Moderate Buy” hoch.
Die Zuversicht hat einen konkreten Hintergrund: Im jüngsten Quartalsbericht übertraf IBM mit einem Gewinn je Aktie von 2,65 US-Dollar die Analystenschätzung von 2,45 US-Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 9,1 Prozent – getrieben vor allem durch das Infrastructure-Segment.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Neuer Service „IBM Enterprise Advantage” für plattformunabhängige KI-Implementierung
- Partnerschaft mit e& für KI-gestützte Governance-Lösungen
- Kurszielerhöhung durch Evercore ISI auf 330 US-Dollar
- Quartalsumsatz plus 9,1 Prozent gegenüber Vorjahr
Die Kombination aus konkreten Produkten, strategischen Partnerschaften und soliden Finanzzahlen verleiht IBMs KI-Offensive Glaubwürdigkeit. Während viele Technologiekonzerne noch über KI-Pläne sprechen, liefert IBM bereits umsetzbare Lösungen für Unternehmenskunden – ein Segment, in dem der Konzern seit Jahrzehnten etabliert ist.
IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 21. Januar liefert die Antwort:
Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




