IBM Aktie: Quantenchip hängt jetzt am Rechner Umbra

IBM demonstrierte Experimente mit bis zu 70 logischen Qubits und machte Agent Identity in watsonx Orchestrate allgemein verfügbar.

Die Kernpunkte:
  • Plattform verbindet Quantenprozessoren mit Umbra
  • Experimente umfassten bis zu 70 logische Qubits
  • Agent Identity ist allgemein verfügbar
  • IBM-Aktie gab im Technologiedruck nach

IBM hat gestern gemeinsam mit dem Oak Ridge National Laboratory und AMD eine Plattform für die Forschung an Quantenfehlerkorrektur gestartet. Sie verbindet IBM-Quantenprozessoren mit dem Hochleistungsrechner Umbra in Oak Ridge. IBM zufolge hat sein Quantenprozessor Experimente mit bis zu 70 logischen Qubits demonstriert.

Gemeinsame Plattform für Quantenfehlerkorrektur

Die Partner setzen auf einen gemeinsamen Entwicklungsansatz, um die Forschung an der Quantenfehlerkorrektur voranzubringen. Beteiligt ist dabei das Quantum Science Center des Oak Ridge National Laboratory. Die erste Installation kombiniert IBMs Nighthawk-Prozessor mit Rechentechnik auf Basis von AMD.

IBM nennt bei den demonstrierten Experimenten außerdem 438 sogenannte harte Operationen. Die Verbindung der Quantenprozessoren mit Umbra bildet den technischen Kern der angekündigten Forschungsplattform.

Identitäten und Zugriffskontrolle für KI-Agenten

Am Dienstag hat IBM zudem Agent Identity in watsonx Orchestrate allgemein verfügbar gemacht. Damit kann jeder innerhalb des Produkts laufende Agent eine überprüfbare Identität erhalten, die in IBM Verify oder Microsoft Entra registriert ist.

Bereits am 27. Oktober hatte IBM Funktionen für Identität, Zugriffskontrolle und Verwaltung von KI-Agenten angekündigt. Dazu gehören Erweiterungen von HashiCorp Vault und watsonx Orchestrate. Sie sollen Agenten identifizieren, deren Zugriffe begrenzen und ihre Aktionen nachverfolgen.

Am 28. Oktober verlängerten IBM und die United States Tennis Association außerdem ihre Partnerschaft um fünf Jahre. IBM bleibt damit bis 2031 offizieller KI- und Cloud-Partner der US Open.

Die IBM-Aktie gab gestern nach. Medienberichten zufolge gab es für diese Sitzung keinen bestätigten unternehmensspezifischen fundamentalen Auslöser. Zugleich gerieten Technologiewerte angesichts von Sorgen über KI-Ausgaben und den Bau von Rechenzentren unter Druck.

Anzeige

Stand heute, 6. November: IBM – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in IBM investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 6. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

IBM: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu IBM