ifo bestätigt gute Stimmung der deutschen Unternehmen

Jedes Mal mit Spannung erwartet wird die Einschätzung des Geschäftsklimas in deutschen Unternehmen vom ifo-Institut. Hierzu werden Monat für Monat 7.000 Unternehmen hinsichtlich ihrer Einschätzung zur Geschäftslage und Erwartung für das kommende Halbjahr befragt.

 

© Ifo-Institut
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Der Juli gibt nach dem neuesten Geschäftsklima-Index durchaus Anlass zur Hoffnung. Danach ist die Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich aufgehellt. In der Folge stieg der Geschäftsklima-Index im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 108 Zähler.

 

Negativserie wurde beendet

Nachdem es zuletzt zwei Rückgänge in Folge gegeben hatte, wurde mit diesem Anstieg die Negativserie gebrochen. Die Schätzungen der Bankvolkswirte hatten ein negatives Bild erwartet. Hier rechnete man mit dem dritten Rückgang in Folge und insgesamt einem Ergebnis bei 107,2 Punkten.

Beachtlich ist, dass sich nicht nur die Einschätzung der aktuellen Lage in den befragten Unternehmen verbessert hat. Auch beim Thema Aussicht auf die nächsten sechs Monate drang wieder mehr Optimismus durch. Ein Grund hierfür könnte die „vorläufige“ Einigung zum Thema Griechenland sein.

 

Branchen mit unterschiedlicher Entwicklung

Das verarbeitende Gewerbe blicken deutlich optimistischer nach vorn. Die Einschätzung zur aktuellen Geschäftslage gab hier jedoch ein wenig nach. Die Kapazitätsauslastung fiel minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 84,2%.

Im Großhandel verzeichnete der Index einen deutlichen Anstieg. Damit verbesserte sich die Einschätzung zur Geschäftslage auf den höchsten Stand seit Februar 2012. Auch die Erwartungen fielen deutlich positiver aus.

Ganz anders im Einzelhandel. Hier wurde erneut ein Rückgang des Klimaindikators verzeichnet. Hauptsächlich ist dieser auf die deutlich gedämpften Geschäftsaussichten zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde jedoch etwas besser beurteilt.

Verschlechtert hat sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe, nachdem es zuvor drei Anstiege in Folge verzeichnet hatte. Die aktuelle Lage wird hier etwas trüber gesehen, die Erwartungen dagegen hellten sich deutlich auf.

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