ImmunityBio Aktie: Die FDA-Falle!

ImmunityBio verzeichnet starkes operatives Wachstum, sieht sich jedoch mit einer FDA-Rüge und Sammelklagen konfrontiert, die den Aktienkurs belasten.

Die Kernpunkte:
  • FDA rügt irreführende Werbung für Krebsmittel Anktiva
  • Fünf Anwaltskanzleien bereiten Sammelklage vor
  • Nettoproduktumsatz steigt im Quartal um 168 Prozent
  • Frist für Hauptkläger-Benennung endet am 26. Mai

Auf der einen Seite explodieren die Umsätze. Auf der anderen Seite formiert sich eine massive juristische Front. Bei ImmunityBio klaffen operative Realität und rechtliche Risiken derzeit weit auseinander. Mehrere Kanzleien rufen Investoren nun zum Handeln auf.

Teure Werbung für Anktiva

Der Ursprung des Konflikts liegt im März. Die US-Gesundheitsbehörde FDA rügte CEO Richard Adcock scharf. Das Unternehmen habe sein Blasenkrebs-Medikament Anktiva in Medienberichten irreführend beworben. Brisant ist dabei ein Detail. Eine Tochtergesellschaft hatte zuvor bereits ähnliche Warnungen kassiert.

Die Folge: Der Aktienkurs brach am 24. März um 21 Prozent ein. Fast zwei Milliarden Dollar an Marktwert lösten sich in Luft auf. Nun wittern US-Sammelkläger ihre Chance.

Kanzleien machen mobil

Gleich fünf prominente Anwaltskanzleien trommeln aktuell für eine Sammelklage. Sie werfen dem Management Verstöße gegen US-Wertpapiergesetze vor. Investoren haben bis zum 26. Mai Zeit. Bis dahin können sie sich als Hauptkläger bewerben.

Das Management wehrt sich indes gegen die Vorwürfe der FDA. ImmunityBio reichte Anfang April eine umfassende Stellungnahme ein. Das Unternehmen löschte den umstrittenen Podcast. Der kritisierte TV-Spot lief laut Vorstand nie im Fernsehen. Zusätzlich verschärft der Konzern nun die internen Kontrollen.

Operatives Geschäft floriert

Abseits des Gerichtssaals zeichnet sich ein völlig anderes Bild. Das operative Geschäft wächst rasant. Im ersten Quartal kletterte der Nettoproduktumsatz auf rund 44 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Kassen sind prall gefüllt. Der Konzern verfügt über liquide Mittel von knapp 381 Millionen Dollar. Das Medikament Anktiva treibt dieses Wachstum an. Behörden in 34 Ländern erlauben mittlerweile den Verkauf.

Der 26. Mai markiert nun den nächsten wichtigen Meilenstein. An diesem Tag endet die Frist für die Benennung des Hauptklägers. Dieser steuert die juristische Strategie und mögliche Vergleichsverhandlungen maßgeblich. Bis das Gericht entscheidet, bleibt die rechtliche Flanke ein ständiger Begleiter für die Aktie.

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