ImmunityBio Aktie: Klagen häufen sich weiter
Nach einem FDA-Warnschreiben zu irreführender Werbung für das Krebsmittel Anktiva häufen sich Sammelklagen gegen ImmunityBio. Der Kurs stürzte um über 21 Prozent ab, obwohl das Unternehmen starkes Umsatzwachstum meldet.

- FDA rügt irreführende Werbung für Krebsmittel Anktiva
- Aktienkurs verliert über 21 Prozent an einem Tag
- Mehrere Anwaltskanzleien reichen neue Sammelklagen ein
- Unternehmensumsatz wächst dennoch um 700 Prozent
Innerhalb von 48 Stunden haben gleich mehrere Anwaltskanzleien neue Investorenwarnungen gegen ImmunityBio herausgegeben. Der Auslöser: ein FDA-Warnschreiben, das Ende März 2026 publik wurde und die Aktie in einer einzigen Handelssitzung um mehr als 21 Prozent einbrechen ließ.
Was die FDA beanstandet
Im Mittelpunkt der Kritik steht Anktiva, das Immuntherapeutikum von ImmunityBio, das für eine spezifische Form von Blasenkrebs zugelassen ist. Die FDA beanstandete mehrere Werbematerialien des Unternehmens – darunter einen TV-Spot und einen Podcast-Auftritt von Executive Chairman Dr. Patrick Soon-Shiong aus dem Januar 2026. Laut Behörde erweckten diese Materialien den irreführenden Eindruck, Anktiva könne alle Krebsformen heilen oder gar verhindern. Das verstößt gegen den Federal Food, Drug, and Cosmetic Act.
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Kurseinbruch und laufende Klagen
Am 24. März 2026 verlor die Aktie 1,99 Dollar und schloss bei 7,41 Dollar – ein Tagesverlust, der die Marktkapitalisierung um rund 2 Milliarden Dollar schrumpfen ließ. Seitdem pendelt der Kurs zwischen 7,18 und 7,30 Dollar, ohne klare Richtung.
Die Sammelklagen der Kanzleien Robbins Geller Rudman & Dowd sowie Glancy Prongay Wolke & Rotter richten sich gegen Aktionäre, die zwischen dem 19. Januar und dem 24. März 2026 ImmunityBio-Papiere erworben haben. Der Vorwurf: Das Führungsteam habe die Wirksamkeit von Anktiva systematisch übertrieben dargestellt, ohne die regulatorischen Risiken offenzulegen.
Operativer Fortschritt im Schatten der Krise
Dabei lief das operative Geschäft zuletzt nicht schlecht. ImmunityBio meldete ein Umsatzwachstum von 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr und hat Anktiva mittlerweile in 33 internationale Märkte eingeführt, darunter die EU und Saudi-Arabien. Zudem läuft ein ergänzender Zulassungsantrag für weitere Indikationen.
Anleger, die an den Klageverfahren teilnehmen möchten, müssen bis zum 26. Mai 2026 einen Antrag auf Ernennung als Hauptkläger stellen. Ob die FDA-Affäre den internationalen Expansionskurs dauerhaft belastet, hängt maßgeblich davon ab, wie das Unternehmen die regulatorischen Vorwürfe öffentlich aufarbeitet.
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