ImmunityBio Aktie: New Yorker Ultimatum!
ImmunityBio verzeichnet ein starkes Umsatzwachstum, sieht sich aber mit einer Sammelklage und strikten Auflagen für eine Produktionsstätte in New York konfrontiert.

- Umsatz steigt im ersten Quartal um 168 Prozent
- New York setzt harte Fristen für Dunkirk-Fabrik
- Sammelklage wegen irreführender Werbeaussagen
- Phase-3-Studie zu Blasenkrebs vollständig rekrutiert
Bei ImmunityBio prallen derzeit extreme Gegensätze aufeinander. Während das Biotech-Unternehmen im ersten Quartal 2026 ein massives Umsatzwachstum verzeichnet, wächst der Druck an zwei anderen Fronten. Neben einer laufenden Sammelklage wegen irreführender Werbeaussagen hat der Bundesstaat New York nun eine harte Frist für eine seit Jahren leerstehende Produktionsstätte gesetzt.
Harte Fristen für die Dunkirk-Fabrik
Vor über einem Jahrzehnt wurde in Dunkirk, New York, eine staatlich geförderte Anlage gebaut, die Hunderte Arbeitsplätze schaffen sollte. Bisher stand das Gebäude jedoch leer. Nun hat ImmunityBio, das die Anlage nach der Insolvenz des Vorbesitzers Athenex übernommen hat, einen neuen Mietvertrag unterzeichnet. Die Konditionen haben sich drastisch verschärft: Statt einem symbolischen Dollar zahlt das Unternehmen nun 525.000 US-Dollar Miete pro Jahr.
Gleichzeitig gibt es klare Meilensteine. Bis Ende Dezember 2028 muss die Produktion mit mindestens 100 Mitarbeitern anlaufen. Gelingt dies, kann ImmunityBio die Anlage Anfang 2029 für einen Dollar kaufen. Bis 2032 sollen dort 450 Menschen arbeiten. Lokale Behördenvertreter machten deutlich, dass der Staat sich nach anderen Herstellern umsehen wird, falls diese Ziele verfehlt werden.
Starkes Wachstum stützt die Bilanz
Den finanziellen Rückhalt für diese Expansionspläne liefert das operative Geschäft. Im ersten Quartal 2026 kletterte der vorläufige Nettoproduktumsatz auf 44,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Sprung von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seit der Markteinführung des Krebsmedikaments ANKTIVA verzeichnet das Unternehmen in jedem Quartal steigende Erlöse. Mit liquiden Mitteln von knapp 381 Millionen US-Dollar zum Stichtag Ende März ist die Kasse vorerst gut gefüllt.
Juristischer Gegenwind nach FDA-Rüge
Überschattet wird die operative Stärke von einer neuen juristischen Auseinandersetzung. Eine kürzlich eingereichte Sammelklage wirft dem Management Wertpapierbetrug vor. Auslöser war ein Bericht von Ende März über einen Warnbrief der US-Gesundheitsbehörde FDA. Darin wurde kritisiert, dass Führungskräfte in einem Podcast behauptet hatten, ANKTIVA könne „alle Krebsarten heilen und sogar verhindern“.
Die Aktie war nach Bekanntwerden dieser Nachrichten um über 21 Prozent eingebrochen. ImmunityBio hat inzwischen reagiert, den Podcast entfernt und der FDA ein umfassendes Konzept zur strengeren Überprüfung von Werbemaßnahmen vorgelegt. Investoren haben nun bis zum 26. Mai 2026 Zeit, sich als Hauptkläger in dem Verfahren vor dem Bundesgericht in Kalifornien zu melden.
Abseits der juristischen Schauplätze treibt das Unternehmen seine klinische Pipeline voran. Die Phase-3-Studie QUILT-2.005 zur Behandlung von Blasenkrebs ist mittlerweile vollständig rekrutiert. Die Einreichung eines ergänzenden Zulassungsantrags (sBLA) bei den Behörden ist fest für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 eingeplant.
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