Infineon Aktie: Führung bleibt

Der Aufsichtsrat verlängert die Verträge der beiden Top-Manager vorzeitig um fünf Jahre. Gleichzeitig profitiert die Aktie von positiven Branchensignalen und erreicht ein neues Mehrjahreshoch.

Die Kernpunkte:
  • Vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2032
  • Kontinuität an der Unternehmensspitze
  • Aktie erreicht höchsten Stand seit 2001
  • Positive Signale vom US-Wettbewerber

Infineon schafft Klarheit: Der Chipkonzern will vorzeitig die Verträge von Vorstandschef Jochen Hanebeck und Finanzvorstand Sven Schneider verlängern. Beide sollen bis 2032 im Amt bleiben – fünf Jahre länger als ursprünglich geplant.

Die Entscheidung fiel kurz vor Beginn der Hauptversammlung in Neubiberg. Hanebecks Vertrag soll nun bis Ende März 2032 laufen, Schneiders bis Ende April 2032. Eigentlich wären beide Mandate 2027 ausgelaufen. Der offizielle Beschluss durch den Aufsichtsrat ist für Mai angekündigt.

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Diess lobt Weichenstellung

Aufsichtsratschef Herbert Diess begründete den Schritt mit der erfolgreichen Ausrichtung des Unternehmens. Die beiden Manager hätten Infineon mit wichtigen Investitionen in die technologische Stärke und den Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich positioniert.

„Die Infineon Technologies AG liegt in sehr guten Händen, deswegen schaffen wir jetzt frühzeitig Klarheit über die weitere Ausrichtung des Unternehmens“, so Diess. Die vorzeitige Verlängerung signalisiert Kontinuität in einer Phase, in der die Halbleiterbranche mit strukturellen Herausforderungen kämpft.

Rückenwind von Analog Devices

Parallel dazu profitiert die Infineon-Aktie vom positiven Branchenumfeld. Der US-Wettbewerber Analog Devices überzeugte heute mit starken Zahlen und einem besser als erwarteten Ausblick. Im Sog des Konkurrenten zogen die Infineon-Papiere an und markierten ein neues Mehrjahreshoch – den höchsten Stand seit 2001.

Analog Devices ist auf analoge und Mixed-Signal-Chips spezialisiert und stellt die technologische Schnittstelle zwischen der analogen, realen Welt und der digitalen Datenverarbeitung bereit. Die positive Resonanz auf die Zahlen des US-Unternehmens strahlt auf europäische Halbleiterwerte ab.

Die Kombination aus personeller Kontinuität an der Unternehmensspitze und einem aufhellenden Branchenumfeld könnte Infineon in eine günstige Ausgangsposition für die kommenden Jahre bringen. Die Märkte quittieren dies mit steigenden Kursen.

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