Infineon Aktie: Schlüsseljahre ahead!

Die Privatbank Berenberg hebt ihr Kursziel für Infineon an und sieht Aufwärtspotenzial. Die Aktie zeigt sich robust im Vergleich zu Konkurrenten und profitiert von KI-Trends.

Die Kernpunkte:
  • Berenberg erhöht Kursziel von 41 auf 48 Euro
  • Aktie zeigt Stärke trotz Einbruch bei Intel
  • Neue Allianz mit Toyota sichert Lieferketten
  • Nächster Impuls von Quartalszahlen am 4. Februar

Während Konkurrenten wie Intel mit massiven Problemen kämpfen, rückt Infineon positiv in den Fokus der Analysten. Die Privatbank Berenberg sieht für den deutschen Chiphersteller noch deutliches Aufwärtspotenzial und hat ihre Einschätzung am Wochenende angepasst. Ist die jüngste Konsolidierung nur eine kurze Atempause vor neuen Hochs?

  • Upgrade: Berenberg erhöht Kursziel auf 48 Euro.
  • Stärke: Aktie hält sich trotz Intel-Crash stabil.
  • Strategie: Neue Allianz mit Toyota zur Lieferketten-Sicherung.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Die Privatbank Berenberg sorgt für frischen Wind im Segel der Infineon-Aktionäre. Die Experten schraubten ihr Kursziel von zuvor 41 auf nun 48 Euro nach oben und bestätigten ihre Kaufempfehlung. Hintergrund dieser Zuversicht ist eine erwartete Erholung bei den Investitionen in Wafer-Fabrikationsausrüstung.

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Für 2026 prognostiziert die Bank hier weltweit einen Anstieg um 17 Prozent. Infineon gilt durch seine starke Positionierung im Industriegeschäft und die steigende Nachfrage nach KI-Lösungen als einer der Hauptprofiteure dieses Trends. Auch Jefferies hatte das Ziel zuletzt sogar auf 52 Euro beziffert.

Relative Stärke überzeugt

Besonders deutlich wird die Qualität der Aktie im direkten Vergleich zur Konkurrenz. Während der US-Gigant Intel nach einem schwachen Ausblick am Freitag über 12 Prozent einbrach, zeigte sich das Papier aus Neubiberg robust. Der Kurs gab lediglich leicht um 0,68 Prozent auf 42,30 Euro nach.

Damit notiert die Aktie weiterhin in direkter Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 42,59 Euro. Der Markt differenziert offensichtlich zunehmend zwischen den strukturellen Problemen klassischer PC-Chip-Hersteller und den spezialisierten Anbietern von Leistungshalbleitern für die Industrie und Automobilbranche.

Operative Absicherung im Fokus

Abseits der Charttechnik treibt das Management die strategische Vernetzung voran. Eine neu geschlossene Allianz mit Toyota, Renesas und weiteren japanischen Herstellern soll die Risiken in der Lieferkette minimieren. Da die Automobilindustrie das Rückgrat des Infineon-Geschäfts bildet, werten Marktbeobachter diese direkte Kooperation als wichtigen Schritt zur langfristigen Umsatzsicherung.

Auch interne Transaktionen geben keinen Grund zur Sorge. Die jüngsten Aktienverkäufe der Vorstände Gorski und Gruber dienten primär der Deckung von Steuerschulden aus Vergütungsprogrammen und stellen kein negatives Signal für die operative Entwicklung dar.

Blick auf die Quartalszahlen

Die fundamentale Bewertung und die charttechnische Verfassung deuten auf eine fortgesetzte Stärke hin. Entscheidend für den nächsten Impuls wird nun der 04. Februar 2026. An diesem Tag veröffentlicht der Konzern seine Zahlen für das erste Quartal. Anleger werden dann genau prüfen, ob sich die prognostizierten KI-Umsätze von 700 Millionen Euro für 2025 im Orderbuch bereits abzeichnen.

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