Infineon: Das Schlimmste steht uns noch bevor!

Eine der schwächeren Aktien im DAX war zuletzt die Aktie der seinerzeit aus Siemens ausgegliederten Infineon Technologies. Die Aktie hatte sich in der Hausse der letzten Jahre in der Spitze allerdings auch weit mehr als ver50facht. Daher sollte man sich nicht wundern, wenn jetzt eine Kurshalbierung drohen könnte. Wie aber komme ich darauf?

Am SOX hängt, zum SOX drängt doch alles…

Das Zauberwort heißt auch hier: Philadelphia Semiconductor Index, kurz: SOX. In diesem, für die Chipbranche wichtigsten Index, befinden sich die Aktien der dreißig größten Chipunternehmen. Darunter befinden sich so illustre Namen wie Intel oder Nvidia. Der SOX hat zwar immer noch nicht das von mir schon vor längerer Zeit anvisierte Doppeltop ausgebildet. Erste Verkaufssignale liegen aber vor – und das große könnte bald folgen.

Infineon ist jedoch aus rein charttechnischer Sicht sogar schon einen Schritt weiter. So hat die Aktie zuletzt die wichtige charttechnische Unterstützung um 20,50 Euro gebrochen und damit ein klares Verkaufssignal geliefert. Anschließend kam es dann noch zu einer sogenannten Pullback-Bewegung (von unten nach oben), die das Verkaufssignal jedoch nur nochmal untermauerte. Nun kann und wird die Aktie wohl weiter fallen, das erste Kursziel liegt um 16,00 Euro.

Fundamental ist Infineon gut, aber (zu) teuer!

Stellt sich die Frage, ob dies fundamental gerechtfertigt wäre. Meine Antwort darauf ist ein klares Ja. Warum? Nun, zunächst einmal muss man sich anschauen, was Infineon heute macht. Zwar gilt man noch immer als Chiphersteller und ist es de facto auch. Allerdings liefert man seine Chips in erster Linie an Autobauer und ist somit durchaus auch ein Autozulieferer. Letztlich ist es jedoch nahezu egal, denn sowohl die Chipbranche als auch die Autobranche (wegen der aufkommenden Elektromobilität) stehen derzeit unter Druck.

So gut Infineon sich daher nach der seinerzeitigen Beinahepleite inzwischen auch aufgestellt hat, die Zeiten werden also definitiv rauer. Das Management hat dies auch durchaus schon erkannt und wurde zuletzt in seinen Prognosen deutlich vorsichtiger. Allerdings könnte es sein, dass das noch nicht vorsichtig genug ist. Vor diesem Hintergrund halte ich die Bewertung mit einem KGV 2018e von ca. 20 für sehr hoch. Ob es unbedingt eine Halbierung sein muss, lasse ich mal offen. Andererseits steht ein erstes Kursziel von 16,00 Euro aktuell im Raum. Und wenn diese Marke nicht hält, kann es auch auf 12,00 Euro gehen, womit sich die Aktie von den Hochs aus halbiert hätte…

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Ein Beitrag von Sascha Huber.

Quelle: Finanztrends
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