InflaRx Aktie: Raymond James setzt Kursziel auf 9 Dollar
Raymond James stuft InflaRx auf „Strong Buy“ hoch und sieht großes Potenzial für den Wirkstoff izicopan bei AAV.

- Raymond James erhöht Kursziel auf 9 Dollar
- Fokus auf izicopan bei ANCA-Vaskulitis
- Kapitalerhöhung bringt 150 Millionen Dollar
- Finanzielle Reichweite bis 2029 gesichert
InflaRx bekommt Rückenwind von der Wall Street. Die Investmentbank Raymond James stufte die Aktie des Biopharma-Unternehmens auf „Strong Buy“ hoch. Das neue Kursziel: 9,00 Dollar, zuvor waren es 7,00 Dollar. Grund für den Optimismus sind die Neuausrichtung auf den Wirkstoff izicopan und eine frisch gefüllte Kasse.
Der Analyst sieht großes Potenzial für izicopan in der Behandlung der ANCA-assoziierten Vaskulitis (AAV). In diesem Markt fehlen gute Therapiemöglichkeiten. InflaRx hatte kürzlich bekannt gegeben, den oralen C5a-Rezeptor-Inhibitor vorrangig für AAV und bestimmte Nierenerkrankungen entwickeln zu wollen. Die bisherige Priorität auf Hidradenitis suppurativa tritt damit in den Hintergrund.
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Starke Finanzierung durch Kapitalerhöhung
Ein wichtiger Baustein für die positive Bewertung: die gestärkte Finanzlage. InflaRx schloss Anfang Mai eine Kapitalerhöhung über 75 Millionen Aktien ab. Der Ausgabepreis lag bei 2,00 Dollar pro Aktie. Unterm Strich flossen 150 Millionen Dollar in die Kasse. Das Geld soll in die Pipeline fließen, vor allem in die klinische Entwicklung von izicopan.
Laut Unternehmensangaben reicht die Finanzkraft nun bis 2029. Ende März lagen die liquiden Mittel noch bei rund 40 Millionen Euro. Die Kapitalerhöhung verschafft dem Unternehmen also erheblichen Spielraum.
Vielversprechende Daten und Meilensteine
Auch die präklinischen Daten stützen die Zuversicht. InflaRx meldete ein günstiges reaktives Metabolitenprofil für izicopan. Im direkten Vergleich mit dem zugelassenen AAV-Medikament Avacopan zeigte izicopan kaum reaktive Metabolitenbildung. Das spricht für ein gutes Sicherheitsprofil.
Derzeit plant InflaRx die Phase-2-Studie für izicopan bei AAV. Das Unternehmen prüft beschleunigte Entwicklungswege. Erste klinische Daten für weitere komplementvermittelte Nierenerkrankungen sollen im nächsten Jahr folgen.
Parallel dazu meldete sich ein prominenter Investor. Aus einer Pflichtmitteilung geht hervor, dass verschiedene Farallon-Fonds signifikante Aktienpakete an InflaRx halten. Institutionelle Anleger bauen ihre Positionen offenbar aus. Ein Vertrauenssignal für die neue Strategie.
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