innoscripta Aktie: Clusterix-Show verpufft?

Investoren erörterten KI-Ausbau und mögliche Clusterix-Funktionen; externe Untersuchungen laufen, Quartalszahlen folgen in der zweiten Novemberhälfte.

Die Kernpunkte:
  • Clusterix live an zwei Investorentagen präsentiert
  • Investoren diskutierten KI und Plattformoptionen
  • Externe Prüfungen zu Ermittlungen und Software beauftragt
  • Quartalsbericht für zweite Novemberhälfte angekündigt

Innoscripta hat am Freitag erfolgreiche Live-Präsentationen seiner Clusterix-Plattform an zwei aufeinanderfolgenden Investorentagen gemeldet. Nach Unternehmensangaben diskutierten die Teilnehmer dabei den Einsatz und die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz sowie mögliche Erweiterungen der Plattformfunktionen. Die Aktie verliert heute 4,1% und notiert bei 49,00 €.

Plattformfunktionen im Gespräch

Bei den Gesprächen mit Investoren ging es sowohl um die KI-Weiterentwicklung als auch um zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten von Clusterix. Innoscripta beschrieb die Produktvorstellungen als erfolgreich; die diskutierten Erweiterungen bleiben mögliche nächste Schritte.

Vor gut drei Wochen hatte das Unternehmen neue Kunden in mehreren europäischen Ländern gemeldet. Nach den damaligen Unternehmensangaben wurde Clusterix damit in insgesamt 14 Ländern eingesetzt.

Prüfungen und nächster Zahlenbericht

Zum Hintergrund gehören die Anfang Oktober gemeldeten Durchsuchungen bei Gesellschaften der Innoscripta-Gruppe. Das Unternehmen hatte diese in einer Ad-hoc-Mitteilung im Zusammenhang mit behördlichen Ermittlungen zu Forschungszulagen bekannt gegeben.

Zur Aufklärung beauftragte Innoscripta Anfang Oktober Willkie Farr & Gallagher mit einer unabhängigen Untersuchung der den behördlichen Ermittlungen zugrunde liegenden Sachverhalte.

Flick Gocke Schaumburg erhielt einen separaten Auftrag zur Prüfung der Kontrollarchitektur und Softwareumsetzung von Clusterix. Die angekündigten externen Prüfungen betreffen damit sowohl die Ermittlungssachverhalte als auch die Kontroll- und Dokumentationsmechanismen der Plattform.

Innoscripta erklärte damals, der Geschäftsbetrieb laufe weiter. Nach dem seinerzeitigen Kenntnisstand des Unternehmens waren Sachverhalte des Geschäftsjahres 2026 nicht Gegenstand der Ermittlungen.

Als nächsten Ergebnistermin hat Innoscripta die Veröffentlichung der Quartalszahlen für die zweite Novemberhälfte angekündigt. An diesem Zeitfenster hielt das Unternehmen bei seiner Mitteilung zu den externen Untersuchungen fest.

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