innoscripta Aktie: Forschungszulage steigt auf 12 Millionen Euro

Die Aufwertung der deutschen Forschungszulage beflügelt das Geschäftsmodell von innoscripta. Die Aktie nähert sich der 200-Tage-Linie.

Die Kernpunkte:
  • Kursanstieg durch Förder-Boom
  • Forschungszulage auf 12 Millionen Euro erhöht
  • Clusterix-Plattform für internationales Wachstum
  • Charttechnische Hürde bei 92 Euro

Ein Unternehmen, das Firmen bei der Beantragung von Forschungsförderung hilft – mit diesem Modell hat die innoscripta SE einen Kurssprung hingelegt. Am Freitag stieg der Aktienkurs zwischenzeitlich um über 21 Prozent. Am Montag notiert das Papier bei 90,10 Euro (minus 1,31 Prozent). Die Bewegung fällt in eine Zeit, in der das Geschäftskonzept wieder in den Fokus rückt.

Mehr Geld für Forschung

Die deutsche Forschungszulage wurde Anfang 2026 aufgewertet. Die Bemessungsgrundlage stieg von 10 auf 12 Millionen Euro. Zusätzlich gibt es einen pauschalen Aufschlag von 20 Prozent auf förderfähige Kosten. Das macht das Programm für Unternehmen attraktiver. Davon profitiert innoscripta: Die Software-as-a-Service-Plattform hilft Firmen, die Förderung korrekt zu beantragen und zu dokumentieren.

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Parallel entwickelt innoscripta die Clusterix-Plattform weiter. Das Ziel: neue Kunden gewinnen und international expandieren.

Technische Signale

Charttechnisch steht die Aktie vor einer wichtigen Hürde. Die 200-Tage-Linie liegt bei knapp 92 Euro – nur ein Prozent über dem aktuellen Niveau. Der RSI von 33,7 signalisiert, dass der Wert nicht überhitzt ist.

Vom 52-Wochen-Tief bei 62,30 Euro hat sich das Papier weit entfernt. Zum Hoch bei 132,40 Euro fehlen jedoch 32 Prozent. Die entscheidende Frage ist, ob der Schwung für eine nachhaltige Erholung reicht.

Die Vorzeichen stehen günstig. Die regulatorischen Verbesserungen wirken direkt auf das Geschäftsmodell. Ob die Aktie die 200-Tage-Linie nachhaltig überwindet, wird die nächste Bewährungsprobe. Die nächsten Quartalszahlen dürften zeigen, ob sich die positive Dynamik in Umsätzen niederschlägt.

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