Intel Aktie: Apple-Deal explosive!
Intel verzeichnet Kursgewinn von 11 Prozent nach Berichten über mögliche Apple-Partnerschaft für Chipfertigung. Das Unternehmen meldet zudem positive Quartalszahlen und erhält staatliche Unterstützung.

- Potenzielle Apple-Kooperation für 20 Millionen Chips
- Starker Umsatz und Rückkehr zur Profitabilität
- Milliardenschwere Finanzierung durch SoftBank und US-Regierung
- Rechtsstreit mit TSMC um Know-how-Transfer
Intel hat am Freitag mit einem Kurssprung von über 11 Prozent die Anleger elektrisiert – und das aus gutem Grund. Ein neuer Bericht von Analyst Ming-Chi Kuo bringt den lange totgesagten Chipriesen wieder ins Spiel: Apple könnte künftig seine Einstiegs-Prozessoren für MacBook Air und iPad Pro ausgerechnet bei Intel fertigen lassen. Ein Deal, der nicht nur das Geschäft, sondern die gesamte strategische Position des Unternehmens verändern könnte. Doch wie realistisch ist die Partnerschaft – und welche Risiken lauern im Hintergrund?
Apple prüft Intel als TSMC-Alternative
Die Spekulationen haben es in sich: Laut dem Bericht evaluiert Apple derzeit Intel Foundry Services (IFS) für die Produktion seiner M-Serie-Chips der Einstiegsklasse. Konkret geht es um bis zu 20 Millionen Einheiten jährlich – ein Volumen, das Intel dringend benötigt, um seine milliardenschweren Investitionen in moderne Fertigungsanlagen zu rechtfertigen.
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Der Zeitplan ist ambitioniert:
* Anfang 2026: Intel muss das Process Design Kit (PDK 1.0/1.1) für seinen 18A-Prozessknoten liefern
* Mitte bis Ende 2027: Möglicher Produktionsstart für Apple-Chips
* Zielvolumen: 15 bis 20 Millionen Chips pro Jahr
Die Bedeutung dieses potenziellen Deals geht weit über das reine Volumen hinaus. Er wäre ein technologischer Ritterschlag für Intel – ein Signal, dass die Fertigungstechnologie des Konzerns tatsächlich mit Branchenprimus TSMC konkurrieren kann. Genau darauf setzt CEO Lip-Bu Tan mit seiner “IDM 2.0”-Strategie.
Finanzspritze stabilisiert die Basis
Die positive Stimmung wird durch handfeste Fakten untermauert. Im dritten Quartal 2025 meldete Intel Umsätze von rund 13,7 Milliarden Dollar – leicht über den Erwartungen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 0,23 Dollar, was eine Rückkehr zur operativen Profitabilität markiert.
Zwei strategische Kapitalmaßnahmen haben die Bilanz nachhaltig gestärkt:
* SoftBank-Beteiligung: Im August 2025 investierte die japanische Investmentgruppe 2 Milliarden Dollar zu einem Preis von 23 Dollar je Aktie – ein Niveau, das sich rückblickend als Wendepunkt erwies
* US-Regierung steigt ein: Rund 8,9 Milliarden Dollar aus dem CHIPS Act wurden in eine 10-prozentige Beteiligung der US-Regierung umgewandelt
Mit diesem staatlichen Rückhalt und der SoftBank-Finanzspritze hat Intel nicht nur finanziellen Spielraum gewonnen, sondern auch politisches Gewicht.
TSMC schlägt zurück: Klage wegen Abwerbung
Doch nicht alles läuft glatt. TSMC, der weltgrößte Auftragsfertiger, hat Klage gegen Wei-Jen Lo eingereicht – einen ehemaligen Top-Manager, der im Oktober 2025 zu Intel wechselte. Der Vorwurf: Verletzung von Wettbewerbsverboten und möglicher Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen rund um die 2-Nanometer-Technologie.
Intel weist die Anschuldigungen als unbegründet zurück und stellt sich demonstrativ hinter Lo. Dennoch zeigt die Klage, wie erbittert der Kampf um Talente und Know-how in der Halbleiterindustrie geworden ist. Für Anleger bleibt dieser Rechtsstreit ein Risikofaktor, der in den kommenden Quartalen Schlagzeilen machen könnte.
Ausblick: Starke Dynamik trifft auf Unsicherheit
Intel-Aktien haben seit Ende August eine bemerkenswerte Rally hingelegt – mit einem Plus von rund 67 Prozent in drei Monaten. Der Titel notiert deutlich über den gleitenden Durchschnitten und hat wichtige technische Widerstände durchbrochen. Die Kombination aus staatlicher Unterstützung, Apple-Spekulationen und wiederkehrender Profitabilität hat die Stimmung von Skepsis in Kauflaune gedreht.
Dennoch bleibt die Frage: Kann Intel technologisch wirklich mit TSMC mithalten? Und wie wird der Rechtsstreit ausgehen? Die nächsten Quartale werden zeigen, ob der aktuelle Optimismus berechtigt ist – oder ob es sich nur um eine Zwischenerholung handelt.
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