Intel Aktie: Aufschwung voraus!

Intels Aktie profitiert von politischer Unterstützung durch Trump und dem Start der 18A-Massenfertigung. Analysten bleiben jedoch gespalten angesichts anhaltender Verluste im Foundry-Geschäft.

Die Kernpunkte:
  • Kurssprung nach Treffen von CEO mit Trump
  • 18A-Fertigung erreicht Serienproduktion
  • Analysten uneins über weitere Entwicklung
  • Institutionelle Investoren passen Positionen an

Intel erlebt derzeit eine bemerkenswerte Aufholjagd an der Börse. Am Freitag schoss die Aktie des Chipherstellers um rund 10,8 Prozent nach oben und schloss bei 45,55 US-Dollar. Auslöser war ein hochkarätiges Treffen zwischen CEO Lip-Bu Tan und US-Präsident Donald Trump – kombiniert mit technologischen Meilensteinen, die Intel auf der CES 2026 präsentierte.

Politischer Rückenwind aus dem Weißen Haus

Der entscheidende Kurstreiber war das Treffen zwischen Intel-Chef Tan und Präsident Trump. Nach dem Gespräch lobte Trump den CEO öffentlich als “sehr erfolgreich” und unterstrich die strategische Bedeutung von Intels in den USA gefertigten Chips.

Diese politische Unterstützung ist mehr als Symbolik. Im August 2025 hatte die US-Regierung bereits eine bedeutende Beteiligung von 9,9 Prozent an Intel erworben – 433,3 Millionen Aktien zum Preis von 20,47 US-Dollar pro Stück. Diese Investition hat sich mehr als verdoppelt und ist nun etwa 19,74 Milliarden US-Dollar wert.

18A-Fertigung erreicht Massenproduktion

Parallel zur politischen Flanke lieferte Intel operative Fortschritte. Auf der Consumer Electronics Show 2026 stellte das Unternehmen die “Core Ultra Series 3”-Prozessoren vor, Codename Panther Lake.

Diese Chips sind die ersten Produkte, die im kritischen 18A-Fertigungsprozess in Serie gehen. Für Intels Sanierungsstrategie ist dies ein entscheidender Moment. CEO Tan kündigte zudem an, massiv in den nächsten Technologieknoten zu investieren: Der 14A-Prozess (1,4 Nanometer) soll 2027 in Massenproduktion gehen.

Analysten gespalten

Trotz der 20-prozentigen Rally seit Jahresbeginn bleiben Marktexperten uneinig. Melius Research stufte die Aktie kürzlich auf “Buy” hoch und setzt ein Kursziel von 50 US-Dollar an – mit Verweis auf potenzielle Großaufträge von Nvidia, Apple und AMD für Intels Auftragsfertigung.

Die Mehrheit der Analysten zeigt sich jedoch zurückhaltender. Der Konsens liegt bei “Reduce” mit einem durchschnittlichen Kursziel von 35,88 US-Dollar. Skeptiker verweisen auf die anhaltenden Verluste im Foundry-Geschäft, die im dritten Quartal 2025 noch 2,3 Milliarden US-Dollar betrugen.

Institutionelle Investoren justieren Positionen

Große Vermögensverwalter haben ihre Positionen zuletzt angepasst. Im dritten Quartal 2025 stieg Farnam Financial neu ein, während Vanguard und State Street ihre Beteiligungen leicht aufstockten. Auch Norges Bank eröffnete eine neue Position im Wert von rund 1,58 Milliarden US-Dollar. Parnassus Investments reduzierte das Engagement hingegen um fast 16 Prozent.

Die Aktie notiert derzeit knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 45,73 US-Dollar. Am 22. Januar 2026 folgen die Quartalszahlen für Q4 – dann muss Intel zeigen, ob die neuen 18A-Produkte auch finanziell liefern.

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