Intel Aktie: Aufwind vor Zahlen

KeyBanc hebt Intel-Kursziel auf 60 Dollar an, da Server-Kapazitäten für 2026 ausgebucht sind. Die Aktie erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch vor den Quartalszahlen.

Die Kernpunkte:
  • Optimistische Analystenstudie treibt Aktienkurs auf 52-Wochen-Hoch
  • Server-CPU-Kapazitäten für 2026 vollständig ausgebucht
  • Fortschritte in der Chipfertigung mit wichtiger Yield-Marke
  • Blick auf Quartalszahlen am 22. Januar 2026

Intel erlebt derzeit einen spürbaren Stimmungsumschwung. Auslöser ist vor allem eine optimistische Analystenstudie von KeyBanc, die auf eine sehr starke Nachfrage im Server-Geschäft und Fortschritte in der Fertigung verweist. Spannend wird nun, ob die anstehenden Quartalszahlen dieses Bild bestätigen.

Rating-Upgrade und Nachfrageboom

KeyBanc-Analyst John Vinh hat sein Kursziel für Intel auf 60 US-Dollar angehoben. Grundlage sind Lieferketten-Checks, die darauf hindeuten, dass Intels Server-CPU-Kapazitäten für das gesamte Jahr 2026 faktisch ausgebucht sind.

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Haupttreiber sind umfangreiche Infrastrukturinvestitionen großer Cloud-Anbieter. Daraus ergeben sich zwei zentrale Punkte:

  • Preissetzungsspielraum: Intel prüft offenbar Preiserhöhungen von rund 10 bis 15 Prozent im Server-Portfolio, um die hohe Nachfrage zu steuern.
  • Bessere Planungssicherheit: Der Auftragsbestand verschafft dem Konzern eine im Vergleich zu den Vorquartalen deutlich höhere Visibilität bei Umsatz und Auslastung.

Kurs auf 52-Wochen-Hoch

Im Zuge der Hochstufung stieg die Aktie bis auf 49,00 US-Dollar und markierte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Zum gestrigen Schlusskurs lag der Preis bei 48,72 US-Dollar.

Der Titel hat sich damit klar von früheren Widerständen nach oben abgesetzt und notiert deutlich über der 50- und 200-Tage-Linie. Charttechnisch untermauert das den aktuell positiven Trend.

Fortschritte in der Fertigung

Auch operativ kommen wichtige Signale aus dem Produktionsbereich. Neue Daten zeigen, dass der 18A-Fertigungsprozess die Marke von 60 Prozent Ausbeute (Yield) überschritten hat. Diese Schwelle gilt als entscheidend für eine wirtschaftlich rentable Massenfertigung der nächsten Chipgeneration.

  • Foundry-Ziele: Die höheren Yields sind ein zentraler Baustein für das Ziel, sich als weltweit zweitgrößter Auftragsfertiger zu etablieren.
  • Produkt-Validierung: Die erfolgreiche Einführung der Core-Ultra-Series-3-Prozessoren auf der CES 2026 stützt die Aussage, dass die neuen Fertigungsknoten marktreif sind.

Blick auf die Quartalszahlen

Im Fokus steht nun der anstehende Bericht zum vierten Quartal. Intel hat bestätigt, die Zahlen am Donnerstag, 22. Januar 2026, nach US-Börsenschluss vorzulegen.

Der aktuelle Konsens für das Quartal:

  • Gewinn je Aktie (EPS): 0,08 US-Dollar
  • Umsatz: rund 13,37 Milliarden US-Dollar

Am Markt dürfte genau darauf geachtet werden, ob das Management die Darstellung einer für 2026 ausverkauften Server-Produktion stützt und ob konkrete Aussagen zu den geplanten Preissteigerungen von 10 bis 15 Prozent im Server-Segment folgen.

Einordnung und zentrale Marke

In kurzer Zeit hat sich das Narrativ bei Intel von „Stabilisierung“ hin zu einer Phase aktiver Umsetzung verschoben. Ein voll gefülltes Auftragsbuch für 2026 und erreichte Yield-Ziele geben Rückenwind für die nun anstehende Berichtssaison. Das angehobene Kursziel von 60 US-Dollar bildet dabei eine wichtige Referenzmarke für die Frage, wie nachhaltig die laufende Erholung vom Markt eingeschätzt wird.

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