Intel Aktie: Bank of America hebt Kursziel auf 160 Dollar
Bank of America bestätigt Kaufempfehlung für Intel und hebt das Kursziel an. KI-Wachstum und Fertigungsfortschritte stützen die optimistische Bewertung.

- Kursziel auf 160 Dollar angehoben
- Halbleitermarkt soll massiv wachsen
- Intel treibt 18A-Prozess voran
- Aktie mit 511 Prozent Jahresplus
Die Bank of America traut Intel mehr zu als der Markt. Am Dienstag bestätigte die Großbank ihre Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 135 auf 160 Dollar pro Aktie.
Intel notiert am Mittwoch bei 118,72 Euro — ein Plus von 2,15 Prozent zum Vortag. Der Kurs liegt damit nur noch rund vier Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 123,54 Euro. Auf Jahressicht hat sich die Aktie mehr als versechsfacht.
KI-Wachstum als Treiber
Die optimistischere Bewertung steht auf einem breiten Fundament. Analysten erwarten, dass der gesamte Halbleitermarkt bis 2030 auf ein Volumen von 2,7 Billionen Dollar wächst. Das entspricht einem jährlichen Plus von 28 Prozent ab 2025.
Intel profitiert davon gleich mehrfach. Das Unternehmen liefert Host-CPUs für KI-Infrastruktur und treibt seine Fertigungsstrategie voran. Der 18A-Prozess befindet sich in der Risikoproduktion — ein kritischer Meilenstein. Parallel dazu entwickelt Intel gemeinsam mit UMC in Arizona 12nm- und 3nm-Verfahren.
Starke Rendite, offene Fragen
Die Kursrallye der vergangenen zwölf Monate ist beeindruckend: 511 Prozent Plus. Seit Jahresbeginn stehen 253 Prozent zu Buche. In den vergangenen 30 Tagen legte die Aktie weitere 12,5 Prozent zu.
Gleichzeitig bleibt das Risiko spürbar. Intels Foundry-Sparte schrieb im ersten Quartal 2026 operative Verluste. Der Wettbewerb im Chip-Markt ist intensiv. Zudem treiben Hedge-Fonds das Papier — institutionelle Investoren haben ihre Positionen zuletzt aufgestockt.
Der Juli 2026 könnte Klarheit bringen. Dann legt Intel den nächsten Quartalsbericht vor. Entscheidend wird sein, ob der 18A-Prozess planmäßig vorankommt und ob sich die hohen KI-Investitionen in Umsätze übersetzen.
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