Intel Aktie: Comeback durch Chip-Erfolg

Intel demonstriert mit seiner neuen 18A-Fertigungstechnologie auf der CES 2026 technologische Stärke. Analysten sehen eine Kaufchance, während die Bilanz durch Investitionen stabilisiert wurde.

Die Kernpunkte:
  • Vorstellung erfolgreicher Panther-Lake-Prozessoren
  • Analysten stufen Aktie als Kauf ein
  • Vertiefte KI-Kooperation mit Nvidia
  • Aktie schließt am 52-Wochen-Hoch

Lange Zeit galt Intel als Sorgenkind der Chipbranche, geplagt von technischen Verzögerungen und starker Konkurrenz. Doch auf der CES 2026 lieferte der Konzern nun den Beweis, dass die technologische Aufholjagd gegen Rivalen wie TSMC real ist. Mit der erfolgreichen Präsentation der neuen 18A-Fertigungstechnologie und einem frischen Analystenlob im Rücken stellt sich die Frage: Ist der einstige Branchenprimus endgültig zurück auf Erfolgskurs?

Der 18A-Durchbruch

Auslöser für die jüngste Euphorie war der Auftritt in Las Vegas. Intel bestätigte die Auslieferung der “Panther Lake”-Prozessoren in hohen Stückzahlen. Diese Chips basieren auf dem kritischen 18A-Fertigungsverfahren, das im Zentrum der Strategie steht, die Technologieführerschaft zurückzuerobern.

Die Leistungsdaten überzeugten Marktbeobachter: Intel meldete deutliche Performance-Sprünge im Gaming-Bereich (plus 77 Prozent) und bei Multi-Threading-Anwendungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Dies gilt als entscheidender Machbarkeitsnachweis für die Foundry-Sparte. Jahrelange Zweifel, ob Intel seine ehrgeizige Roadmap einhalten kann, wurden durch das funktionierende Silizium zerstreut.

Analysten sehen Kaufchance

Die Reaktion der Finanzwelt ließ nicht lange auf sich warten. Melius Research stufte das Papier auf “Buy” hoch und nannte ein Kursziel von 50 US-Dollar. Analyst Ben Reitzes betonte, dass Intel nun deutlich besser positioniert sei, um externe Fertigungsaufträge von Schwergewichten wie Apple oder Nvidia zu gewinnen.

Zusätzlichen Auftrieb erhält die Aktie durch Berichte über eine vertiefte Zusammenarbeit mit Nvidia. Dabei geht es um die Integration von Intels CPUs mit Nvidias Grafikprozessoren für die nächste Generation von KI-Servern. Das Handelsvolumen lag am Mittwoch deutlich über dem Durchschnitt, was das starke institutionelle Interesse unterstreicht.

Stabilisierung der Bilanz

Die Rallye ist Teil einer breiteren Erholung, die die Restrukturierungspläne von CEO Lip-Bu Tan validiert. Auf Sicht von 12 Monaten hat sich der Kurs mehr als verdoppelt, gestern schloss die Aktie bei 42,63 US-Dollar direkt am neuen 52-Wochen-Hoch.

Unterstützt wird dieses Comeback durch eine gefestigte Finanzbasis. Ende 2025 hatten sowohl Nvidia (5 Milliarden US-Dollar) als auch die US-Regierung über den CHIPS Act massiv investiert. Diese Kapitalspritzen haben die Bilanz stabilisiert, sodass Investoren nun weniger auf Liquiditätsrisiken und stärker auf die technologische Exekution achten.

Blick auf die Zahlen

Die Aufmerksamkeit der Anleger verlagert sich nun auf die kommenden Quartalszahlen, die Ende Januar erwartet werden. Während die CES-Präsentation die technologische Kompetenz untermauerte, müssen die Finanzergebnisse zeigen, wie sich diese Fortschritte in den Margen und im Auftragsbestand der Foundry-Sparte niederschlagen. Angesichts der mittlerweile hohen Bewertung und der Vorschusslorbeeren muss Intel beweisen, dass der Weg zur Profitabilität so reibungslos verläuft wie die jüngsten Produktvorstellungen.

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