Intel Aktie: Hoffnung auf Wende
Spekulationen über Auftragsfertigung für Tech-Giganten und ein signifikanter Insider-Kauf lassen die Intel-Aktie trotz schwacher Quartalszahlen aufleben.

- Markt spekuliert über Chip-Fertigung für Nvidia und Apple
- Finanzvorstand kauft Aktien in der Schwächephase
- Aktienkurs erholt sich deutlich nach Kursrutsch
- Quartalszahlen zeigten Umsatzrückgang und schwache Prognose
Nach dem jüngsten Kursrutsch infolge schwacher Quartalszahlen schien das Vertrauen in den Chip-Riesen erschüttert. Doch nun sorgen Spekulationen über eine Zusammenarbeit mit den Tech-Giganten Nvidia und Apple für eine plötzliche Stimmungsaufhellung. Unterstützt wird diese Hoffnung durch einen bemerkenswerten Insider-Kauf aus der Führungsetage, der die Frage aufwirft: Ist der Tiefpunkt bereits durchschritten?
Prominente Namen im Spiel
Treibende Kraft für die jüngste Erholung waren Marktberichte, wonach Nvidia und Apple ab etwa 2028 Chips in den Fabriken von Intel fertigen lassen könnten. Sollten sich diese Spekulationen bewahrheiten, wäre dies eine entscheidende Bestätigung für die kapitalintensive Strategie des Konzerns, sich neben dem eigenen Chip-Design als großer Auftragsfertiger (Foundry) zu etablieren.
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Parallel dazu sorgte Finanzvorstand David Zinsner für ein deutliches Vertrauenssignal. Er nutzte die Schwächephase und erwarb 5.882 Aktien zu einem Kurs von 42,50 US-Dollar. Dass der Kurs mittlerweile bei 48,15 US-Dollar notiert, gibt dem CFO kurzfristig recht und unterstreicht die psychologische Bedeutung dieser Transaktion. Das Handelsvolumen schnellte auf 200 Millionen Aktien hoch – mehr als das Doppelte des üblichen Durchschnitts.
Realität trifft auf Zukunftsmusik
Diese positive Dynamik steht jedoch im harten Kontrast zur operativen Realität. Erst in der Vorwoche hatte Intel die Anleger mit einem Umsatzrückgang von 4 Prozent im vierten Quartal 2025 und einer enttäuschenden Prognose für den Jahresstart verschreckt. Das Unternehmen kämpft weiterhin mit Lieferengpässen, die das Geschäft kurzfristig belasten.
Die aktuelle Marktreaktion zeigt, dass Investoren bereit sind, über die momentanen Schwierigkeiten hinwegzusehen, sofern die langfristige Perspektive im KI- und Foundry-Geschäft stimmt. Während die kurzfristigen Hürden durch die schwache Prognose bestehen bleiben, könnten potenzielle Deals mit Schwergewichten wie Apple die langfristige Bewertung des Unternehmens grundlegend verändern.
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