Intel Aktie: Proaktive Wachstumsstrategien!
Intels Aktie gewinnt nach einer Investition in KI-Spezialist SambaNova und Spekulationen über MediaTek als Fertigungskunden. Das Unternehmen kämpft jedoch mit Lieferengpässen.

- Investition von 100 Millionen in KI-Firma SambaNova
- Gerüchte um MediaTek als Kunde für 14A-Prozess
- Quartalszahlen übertreffen Analystenerwartungen
- Lieferengpässe bei Rechenzentrums-CPUs belasten
Intel legte diese Woche eine bemerkenswerte Aufholjagd hin. Am 11. Februar kletterte die Aktie um rund 2,5 Prozent, nachdem gleich mehrere positive Meldungen die Runde machten. Im Zentrum: eine dreistellige Millionen-Investition in ein KI-Unternehmen und Gerüchte um einen wichtigen neuen Fertigungskunden.
100 Millionen Dollar für SambaNova
Intel investiert mindestens 100 Millionen Dollar in SambaNova, einen Anbieter von KI-Software und Plattformen. Die Nachricht stammt von Wedbush Securities und unterstreicht die Strategie von CEO Lip-Bu Tan, durch gezielte Partnerschaften schneller im KI-Markt Fuß zu fassen.
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SambaNova soll Intel dabei helfen, seinen Technologie-Stack für künstliche Intelligenz schneller zur Marktreife zu bringen. Der Chipkonzern bündelt derzeit seine Roadmap für Rechenleistung und Speicher, um vom wachsenden Geschäft mit KI-Inferenz zu profitieren.
Parallel stellte Intel einen ZAM-Prototypen vor – eine neue Speichertechnologie, die in Zusammenarbeit mit SoftBank entwickelt wird. Der neue Speicherstandard soll ab 2029 verfügbar sein und High Bandwidth Memory effizienter stapeln. Das Projekt zielt auf einen der größten Engpässe der KI-Industrie: den Datentransfer zwischen Prozessor und Speicher.
MediaTek als möglicher 14A-Kunde
Unbestätigte Berichte deuten darauf hin, dass Intel MediaTek als Kunden für seinen fortschrittlichen 14A-Fertigungsprozess gewonnen haben könnte. MediaTeks Dimensity-Chips würden Intel nennenswerte Produktionsvolumen für die noch junge Technologie bescheren.
Apple soll bereits Intels 18A-P-Prozess für bestimmte M-Serie-Chips testen. Ein Deal mit MediaTek wäre ein weiterer wichtiger Erfolg für Intels Foundry-Ambitionen.
Allerdings gibt es technische Hürden. Die Backside Power Delivery (BSPD) des 14A-Knotens erschwert die Anwendung bei Mobilchips, da die Wärmeentwicklung höher ausfällt. Ob MediaTek diese Herausforderung meistert, bleibt abzuwarten.
Starke Nachfrage trifft auf knappe Kapazitäten
Intel kämpft weiter mit Lieferengpässen. Die Nachfrage nach Rechenzentrum-CPUs und KI-Infrastruktur übersteigt die Fertigungskapazität. Das Management räumte ein, die Fabriken würden „von der Hand in den Mund“ produzieren. Verbesserungen sind ab dem zweiten Quartal 2026 zu erwarten, wenn neue Anlagen anlaufen und die Ausbeute steigt.
Die Quartalszahlen für Q4 2025 übertrafen die Erwartungen: Der Gewinn je Aktie lag bei 0,15 Dollar statt der prognostizierten 0,08 Dollar. Der Umsatz erreichte 13,67 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 13,37 Milliarden Dollar.
Für das laufende Quartal gibt sich Intel vorsichtig und peilt beim Gewinn je Aktie die Gewinnschwelle an. Die Analysten bleiben gespalten. Während Citic Securities die Aktie auf „Kaufen“ mit einem Kursziel von 60,30 Dollar hochstufte, warnen andere vor Ausführungsrisiken und negativen Margen. Am 11. Februar erreichte die Aktie ein Tageshoch von 49,55 Dollar bei einem Handelsvolumen von rund 106 Millionen Stück.
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