Intel Aktie: Prozessoren für Googles Googlebook

Intel liefert KI-Prozessoren für Googles Premium-Laptop. Die Aktie profitiert von der Partnerschaft und zeigt eine starke Kursrally.

Die Kernpunkte:
  • Intel wird Googlebook-Chip-Lieferant
  • KI-Prozessoren für Gemini-Modell optimiert
  • Aktienkurs mit 198 Prozent Plus seit Januar
  • Fertigungsfortschritt bei 18A-Technologie

Intel sichert sich einen prominenten Platz in Googles Hardware-Offensive. Der Chipkonzern liefert Prozessoren für die neue Laptop-Reihe „Googlebook“. Die Ankündigung trifft auf eine Aktie im Höhenflug. Seit Jahresanfang schoss der Kurs um fast 198 Prozent nach oben. Aktuell notiert das Papier bei rund 100 Euro.

KI-Fokus im neuen Laptop

Google setzt bei seinem Premium-Gerät auf Intels „Wildcat Lake“-Plattform. Diese Core-Prozessoren der Serie 300 verfügen über eine spezielle KI-Einheit. Sie passt exakt zu Googles Fokus auf das hauseigene KI-Modell Gemini. Die Zusammenarbeit reicht sogar tiefer. Google Cloud nutzt künftig Intel Xeon-Prozessoren für große KI-Rechenlasten.

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Intel hat das Feld allerdings nicht für sich allein. Auch Qualcomm und MediaTek liefern Chips für die erste Googlebook-Generation. Der Marktstart ist für Herbst 2026 geplant.

Wandel bei KI-Hardware

Der Vorstoß ins Endkundengeschäft stützt eine These von Dan Niles. Der Gründer von Niles Investment Management sieht Intel im Vergleich zu AMD als unterbewertet an. Der Grund dafür ist sogenannte Agentic AI. Diese komplexen KI-Systeme erfordern starke Hauptprozessoren zur Datenorganisation.

Bisher dominierten Grafikchips den KI-Aufbau. Das Verhältnis lag bei acht Grafikchips zu einem Hauptprozessor. Laut Niles verschiebt sich dieser Bedarf nun rasant in Richtung eins zu eins.

Parallel dazu meldet Intel Fortschritte in der Fertigung. Der modernste Prozessknoten 18A läuft in der kommerziellen Produktion. Die Ausbeute übertrifft den internen Zeitplan. Ein wichtiger Meilenstein. In der Vergangenheit strauchelte Intel oft bei neuen Fertigungsstufen.

Analysten uneins über weiteres Potenzial

Die operative Entwicklung spiegelt sich in einer extremen Kursrally wider. Allein in den vergangenen 30 Tagen gewann die Aktie über 88 Prozent. Die Meinungen der Wall Street driften nun stark auseinander.

Die Deutsche Bank lobt das wachsende Kundeninteresse am Auftragsfertigungsgeschäft. Andere Experten bleiben skeptisch. Die Kursziele reichen von 80 US-Dollar bei RBC Capital bis zu 124 US-Dollar bei Mizuho Securities.

Die jüngsten Zahlen zeigen ein gemischtes Bild. Im ersten Quartal verbuchte Intel einen Nettoverlust von 3,7 Milliarden US-Dollar wegen hoher Umbaukosten. Für das zweite Quartal 2026 peilt das Management nun einen Umsatz von bis zu 14,8 Milliarden US-Dollar an.

Die Barreserven stiegen zuletzt auf über 17 Milliarden US-Dollar. Dieses Polster braucht der Konzern dringend. Der parallele Ausbau der eigenen Chip-Fabriken und der neuen KI-Partnerschaften verschlingt weiterhin massiv Kapital.

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