Intuit Aktie: 52-Wochen-Tief bei 257,50 Euro
Die Intuit-Aktie verliert binnen Jahresfrist über 60 Prozent und notiert nahe dem 52-Wochen-Tief. Stellenabbau und Restrukturierungskosten belasten die Stimmung der Anleger.

- Aktie verliert 62 Prozent in zwölf Monaten
- Kurs nahe 52-Wochen-Tief bei 257,50 Euro
- Stellenabbau von 17 Prozent angekündigt
- Investorenkonferenzen im Juni als Chance
Während QuickBooks Advanced in Großbritannien für seine Buchhaltungsfunktionen ausgezeichnet wird, kämpft die Intuit-Aktie ums Überleben. Der Kurs notiert mit 257,50 Euro nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief — und das Chartbild erzählt eine düstere Geschichte.
Halbierung in einem Jahr
Seit Jahresbeginn hat die Aktie mehr als die Hälfte ihres Werts verloren. Das Minus beträgt 52 Prozent. Auf Zwölfmonatssicht summiert sich der Rückgang sogar auf rund 62 Prozent — vom Hoch bei 706,80 Euro im Juli 2025 auf aktuell 257,50 Euro. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt bei 461,99 Euro. Der aktuelle Kurs notiert damit fast 45 Prozent darunter.
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Der RSI von 36,2 deutet auf überverkaufte Verhältnisse hin. Die annualisierte Volatilität von rund 81 Prozent zeigt, wie nervös der Markt bei Intuit geworden ist.
Stellenabbau belastet das Bild
Den Kursdruck befeuert vor allem die Meldung aus dem Mai. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 hob Intuit zwar seine Jahresumsatzprognose an. Zeitgleich kündigte das Unternehmen aber einen Stellenabbau von 17 Prozent an. Die Restrukturierung kostet zwischen 300 und 340 Millionen Dollar — die meisten Belastungen fallen im vierten Quartal an, das am 31. Juli endet.
Kein Wunder, dass Anleger nervös reagieren. Wachstumspläne und ein massiver Personalschnitt gleichzeitig — das ist eine schwer zu verdauende Kombination.
Konferenzen als nächster Prüfstein
Im Juni stehen zwei Investorenkonferenzen an. CFO Sandeep Aujla präsentiert auf der Nasdaq Investor Conference, Manager Mark Notarainni auf der Mizuho Technology Conference. Beide Auftritte bieten Intuit die Chance, die Strategie klarer zu kommunizieren — und Vertrauen zurückzugewinnen. Ob das gelingt, hängt davon ab, wie überzeugend das Management die KI-Ausrichtung des Unternehmens mit konkreten Wachstumszahlen unterlegen kann.
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