Invesco Fallen Angels ETF: Rebalancing naht
Der ETF fokussiert auf US-Unternehmensanleihen nach Herabstufung. Das monatliche Index-Rebalancing am 28. Februar bestimmt die künftige Portfoliozusammensetzung.

- Monatliche Indexneugewichtung am 28. Februar
- Fokus auf jüngste US-Anleihen-Herabstufungen
- Strategie nutzt historischen Rebound-Effekt
- Hohe Sensitivität gegenüber Zinsänderungen
Der Invesco Fallen Angels ETF steht vor einem richtungsweisenden Monatsende. In einem Umfeld volatiler Zinsen und Inflationsdaten setzt die Strategie gezielt auf das Erholungspotenzial von US-Unternehmensanleihen, die kürzlich ihr Investment-Grade-Rating verloren haben. Das anstehende Index-Rebalancing am 28. Februar wird über die künftige Zusammensetzung und neue Opportunitäten entscheiden.
- Fokus: US-Anleihen nach Herabstufung auf spekulatives Niveau („Fallen Angels“).
- Termin: Monatliche Neugewichtung am 28. Februar 2026.
- Methodik: Zeitgewichteter Index bevorzugt jüngere Absteiger.
- Kosten: Jährliche Gesamtkostenquote (TER) von 0,45 %.
Dynamik am US-Kreditmarkt
Mitte Februar 2026 zeigt sich der US-Hochzinssektor besonders sensibel gegenüber Signalen der Federal Reserve. Während sich die Risikoaufschläge am breiten Markt teilweise verengen, folgen „Fallen Angels“ oft einer eigenen Logik. Diese Papiere werden häufig mit hohen Abschlägen gehandelt, da viele institutionelle Investoren aufgrund ihrer Mandate gezwungen sind, Anleihen unmittelbar nach einer Herabstufung unter Investment Grade zu verkaufen.
Aktuell beobachten Marktteilnehmer vor allem die Sektoren Industrie und Einzelhandel. Diese Branchen machten zu Jahresbeginn einen signifikanten Teil des Portfolios aus. Analysten prüfen nun, ob sich der Trend isolierter Kreditereignisse fortsetzt oder ob eine breitere Welle an Herabstufungen bevorsteht.
Strategischer Vorteil durch Zeitgewichtung
Ein zentraler Faktor für die Wertentwicklung ist die Zeitgewichtung des zugrunde liegenden FTSE-Index. Im Gegensatz zu klassischen Indizes, die nach Marktkapitalisierung gewichten, erhalten hier Anleihen ein höheres Gewicht, wenn sie erst kürzlich in die Kategorie der Fallen Angels abgestiegen sind.
Doch warum bevorzugt der Index gezielt die jüngsten Absteiger? Hintergrund ist der sogenannte „Rebound-Effekt“: Historisch gesehen erzielen diese Papiere oft in den ersten Monaten nach der Herabstufung die stärksten Kursgewinne, sobald der Verkaufsdruck der Pflichtverkäufer nachlässt. Das Rebalancing am 28. Februar bestimmt, welche neuen Emittenten aufgenommen werden und ob sogenannte „Rising Stars“ – Anleihen, die zurück in den Investment-Grade-Bereich klettern – den Fonds verlassen.
Sensitivität gegenüber Zinsbewegungen
Für die kommenden Wochen bleibt das Volumen der Migrationen aus dem BBB-Rating-Bereich die wichtigste Kennzahl. Ein Anstieg der Herabstufungen könnte die Chancen für den Fonds erweitern, erhöht jedoch gleichzeitig die kurzfristige Volatilität.
Anleger müssen zudem das Duration-Profil im Blick behalten. Da Fallen-Angel-Anleihen im Vergleich zu gewöhnlichen Hochzinsanleihen oft längere Laufzeiten aufweisen, reagiert der ETF empfindlicher auf Bewegungen am langen Ende der US-Zinskurve. Mit einer TER von 0,45 % positioniert Invesco das Produkt als spezialisiertes Werkzeug im Wettbewerb mit iShares und VanEck. Das nächste wichtige Update für das Portfolio erfolgt mit der Umsetzung der Indexänderungen am ersten Handelstag im März.
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