Investmentausblick KW 12/16

In den letzten zwei Wochen bestimmten die Noten- und Zentralbanken in Amerika und der Euro-Zone fast ausschließlich das Geschehen am Aktienmarkt. Erst die EZB, die mit einem Rundumschlag an Maßnahmen die geldpolitischen Schleusen noch ein weiteres Mal weit aufstieß. Dann kam auch noch die Fed, die entgegen aller Erwartungen nicht die verbalen Zügel bei ihrer Zinswende anzog, sondern im Gegenteil beim Umfang der erwarteten Zinsanhebungen in diesem Jahr sogar zurückruderte.

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Ob sich das im Nachhinein als richtig erweisen wird, bleibt dahingestellt. Für den Aktienmarkt war das aber auf jeden Fall ein positiver Impuls, auch wenn dieser mit zum Teil erheblichen Tages-Volatilitäten einherging. Nun steht aber die Frage im Raum, mit welchen Impulsen der Markt die begonnene positive Tendenz weiter ausbauen kann.

Da dürfte diese verkürzte Handelswoche vor Ostern sicherlich einiges zu bieten haben. Wobei der Fokus der Anleger diesmal weniger auf den USA, sondern mehr auf Europa liegen dürfte. Aber wir wollen an dieser Stelle nicht die amerikanischen Konjunkturdaten gänzlich unter den Tisch fallen lassen.

Amerika: Nur wenige Highlights

Besonderes Interesse dürften hier am Donnerstag die Auftragseingänge für langlebige Güter finden. Die spannende Frage dabei: Wird der Markt eher auf den erwartbaren starken Rückgang inklusive Transport (Boeing hatte im Februar nur Bestellungen für zwei Flugzeuge bekommen) reagieren oder doch die „Kernrate“ beachten, die nur einen moderaten Rückgang signalisieren dürfte?

Im weiteren Marktfokus dürfte auch der Markit Einkaufsmanagerindex für März bleiben, der im Vormonat mit 49,7 Punkten knapp unter der Index-Scheide bei 50 Punkten hin zu einer expansiven Ausrichtung der Wirtschaft lag. Auch wenn es derzeit hier keine konkreten Konsens-Prognosen gibt, so wäre eine weitere Verbesserung – und damit positive Resonanz am Markt – durchaus denkbar. Hinsichtlich der für Freitag avisierten 3. BIP-Schätzung zum vierten Quartal 2015 ist dagegen kaum mit Aufregung zu rechnen, da hier mehr oder weniger alles bekannt sein dürfte.

Wie steht es in der Euro-Zone mit den Konjunkturausblicken?

Richtig spannend sollte es in der Euro-Zone werden. Denn dort hat sich der Dienstag als entscheidender Tag der Woche ausgebildet. . […]

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