IonQ Aktie: Anleger warten

Vor dem Quartalsbericht am 25. Februar prallen bei IonQ Shortseller-Kritik und milliardenschwere Investitionen großer institutioneller Anleger aufeinander. Der Fokus liegt auf dem Cashflow.

Die Kernpunkte:
  • Norwegischer Staatsfonds investiert 200 Millionen US-Dollar
  • Wolfpack Research veröffentlicht kritischen Shortseller-Report
  • Quartalszahlen und Umsatzprognose am 25. Februar erwartet
  • Übernahme von SkyWater für 1,8 Milliarden US-Dollar angekündigt

IonQ kommt nicht zur Ruhe: Nach einer Übernahmeankündigung und einem Shortseller-Bericht prallen derzeit zwei Kräfte aufeinander – Zweifel am Geschäftsverlauf und frisches Vertrauen durch neue Großinvestoren. Gleichzeitig hängen die Erwartungen hoch, denn in gut einer Woche legt das Unternehmen Zahlen vor. Kann der nächste Bericht die Stimmung wirklich drehen?

Wichtige Eckdaten im Überblick
Kurs (ca.): 34,11 US-Dollar
Jahresperformance (YTD): rund -24%
Konsens-Kursziel (11 Analysten): 75,91 US-Dollar
Nächster Berichtstermin: 25. Februar (Q4 und Gesamtjahr 2025)
Institutionelle Käufe (Q4 2025, laut Meldungen/Filings): Amazon (~300.000 US-Dollar), Norges Bank (~200 Mio. US-Dollar)

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Neue Großinvestoren stützen die Story

Für Rückenwind sorgten jüngste Offenlegungen zu Positionen aus dem vierten Quartal 2025. Amazon taucht demnach wieder im Aktionärsregister auf und kaufte 6.671 Aktien im Wert von knapp 300.000 US-Dollar.

Deutlich schwerer wiegt der Schritt der Norges Bank: Der norwegische Staatsfonds soll laut Angaben aus aktuellen Filing-Daten im vierten Quartal rund 200 Mio. US-Dollar in IonQ investiert haben. Nach dem Druck der vergangenen Wochen ist das vor allem ein Signal, dass zumindest ein großer institutioneller Investor bereit ist, die Gegenposition zu Shortseller-Kritik einzunehmen.

Hohe Kursziele – aber der Blick geht auf den Cash-Abfluss

Trotz des Rückgangs von rund 24% seit Jahresbeginn bleiben die Erwartungen an der Wall Street ambitioniert. Der durchschnittliche Zielkurs von 11 Analysten liegt laut Stand Februar 2026 bei 75,91 US-Dollar – deutlich über dem zuletzt genannten Kursniveau um 34,11 US-Dollar.

Am 25. Februar werden die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Der Marktkonsens rechnet damit, dass IonQ das obere Ende der eigenen Umsatzprognose für 2025 erreicht (Spanne: 106 bis 110 Mio. US-Dollar). Mindestens ebenso wichtig dürfte aber der Blick auf den Cash Burn werden – und auf die Integrationskosten, die mit der expansiven Strategie verbunden sind.

Warum die Aktie zuletzt so schwankte

Die jüngste Volatilität hat zwei konkrete Auslöser. Ende Januar kündigte IonQ die Übernahme von SkyWater Technology für rund 1,8 Mrd. US-Dollar an. Das löste Diskussionen über Bewertung und Kapitalallokation aus.

Am 6. Februar folgte dann ein Shortseller-Report von Wolfpack Research. Darin werden unter anderem die Methode der Umsatzrealisierung sowie die Abhängigkeit von Regierungsaufträgen kritisiert. Die Vorwürfe lösten einen schnellen Abverkauf aus, danach zeigte die Aktie jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Die neu bekannt gewordenen institutionellen Zuflüsse – insbesondere durch die Norges Bank – wirken dabei als Gegengewicht zur bärischen Argumentation.

Am 25. Februar dürfte sich der Fokus deshalb zuspitzen: Ob IonQ das Umsatzziel am oberen Rand trifft, ist wichtig – entscheidend werden jedoch die Aussagen zu Mittelabfluss und Integrationsaufwand im Zuge der Expansion sein.

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