IQM Quantum Computers Aktie: Auftragsprognose ist bestätigt
Im dritten Quartal verbuchte IQM 42,2 Millionen Euro an Aufträgen und 8,9 Millionen Euro Umsatz, 51 Prozent mehr als im Vorjahr.

- Auftragsziel 2026: 65 bis 75 Millionen Euro
- Umsatzziel 2026: 42 bis 47 Millionen Euro
- Quartalsumsatz stieg um 51 Prozent
- Emerald-Chip für Cloudkunden zugänglich
IQM Quantum Computers hat am Donnerstag seine Prognose für den Auftragseingang im Gesamtjahr 2026 bestätigt. Das Unternehmen erwartet weiterhin neue Bestellungen im Volumen von 65 Millionen bis 75 Millionen Euro. Die Aktie legte am Freitag um 4,6% zu; einen Grund für diese Kursbewegung nannte die Unternehmensmeldung nicht.
Jahresprognose bleibt unverändert
Auch beim Jahresumsatz hält IQM an seiner bisherigen Erwartung fest. Für das Gesamtjahr 2026 sieht die bestätigte Prognose Erlöse zwischen 42 Millionen und 47 Millionen Euro vor. Beide Zielspannen wurden im Rahmen der Veröffentlichung des Quartalsberichts bekräftigt.
Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen neue Aufträge im Wert von 42,2 Millionen Euro. Der ausgewiesene Umsatz belief sich in diesem Zeitraum auf 8,9 Millionen Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal stiegen die Erlöse nach Unternehmensangaben um 51 Prozent.
Bei den bereits veröffentlichten Quartalszahlen mit hohem Verlust stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 152,6 Millionen Euro. Darin enthalten war ein Aufwand für die Börsennotierung von 127,1 Millionen Euro, den IQM im Bericht gesondert auswies.
Emerald-Leistung für Cloudkunden zugänglich
Eine weitere Unternehmensmeldung betrifft den Prozessor Emerald: Am 29. Oktober teilte IQM mit, alle 54 Qubits gleichzeitig verschränkt zu haben. Zugleich erklärte das Unternehmen, dass Cloudkunden auf die Leistung des gesamten Chips zugreifen könnten. Die Mitteilung bezog sich damit sowohl auf das technische Ergebnis als auch auf dessen Zugänglichkeit für Kunden über die Cloud.
In einem Unternehmensbeitrag bezeichnete IQM außerdem Craig Ciesla als seinen neuen Technologiechef. Er wird dort mit der englischen Funktionsbezeichnung Chief Technology Officer geführt.
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