IREN Aktie: 2,6 Milliarden Wandelanleihen bis 2033

IREN sichert sich 2,6 Milliarden Dollar und einen Cloud-Vertrag mit Nvidia für den Umbau zum KI-Infrastruktur-Anbieter.

Die Kernpunkte:
  • 2,6 Milliarden Dollar durch Wandelanleihen eingesammelt
  • Milliardenschwerer Cloud-Service-Vertrag mit Nvidia
  • Nvidia erhält Kaufoptionen für 30 Millionen Aktien
  • Kursanstieg von 488 Prozent im Jahresvergleich

IREN vollzieht einen radikalen Wandel. Vom Krypto-Miner zum KI-Infrastruktur-Giganten. Dafür sichert sich das Unternehmen nun gewaltige finanzielle Mittel. Ein neuer Pakt mit dem Chip-Riesen Nvidia liefert den Treibstoff für diese Milliarden-Wette.

Das Fundament bildet eine frische Finanzspritze. IREN sammelte über Wandelanleihen 2,6 Milliarden US-Dollar ein. Die Papiere laufen bis 2033. Parallel dazu vertieft das Management die Bindung an Nvidia. Beide Seiten unterzeichneten einen milliardenschweren Cloud-Service-Vertrag.

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Der Chip-Konzern erhält im Gegenzug Kaufoptionen für 30 Millionen IREN-Aktien. Der Ausübungspreis liegt bei 70 US-Dollar. Das signalisiert ein starkes langfristiges Interesse an den Infrastruktur-Plänen des Unternehmens.

Vom Miner zum Neocloud-Anbieter

Co-CEO Dan Roberts treibt den Ausbau massiv voran. Das Ziel: Fünf Gigawatt Leistung für KI-Rechenzentren. IREN positioniert sich als „Neocloud“. Diese spezialisierten Anbieter stellen dedizierte GPU-Cluster bereit.

Dieser Umbau kostet viel Geld. Im dritten Quartal verbuchte IREN einen Nettoverlust von knapp 248 Millionen US-Dollar. Der Umsatz sank auf 144,8 Millionen US-Dollar.

Anleger ignorieren die roten Zahlen weitgehend. Die KI-Fantasie treibt den Kurs. Auf Jahressicht steht ein massives Plus von 488 Prozent auf der Anzeigetafel. Aktuell notiert die Aktie bei 46,30 Euro. Die extreme Volatilität von 123 Prozent zeigt jedoch die Nervosität im Markt.

Harter Wettbewerb um Rechenzentren

Der Konkurrenzkampf tobt. Rivalen wie Applied Digital sichern sich ebenfalls gigantische Verträge mit großen Tech-Konzernen. IREN muss nun beweisen, dass die ambitionierten Ziele erreichbar sind. Bis 2029 will das Unternehmen 5,6 Milliarden US-Dollar umsetzen.

Analysten bleiben teilweise skeptisch. JPMorgan bewertet die Aktie weiterhin mit „Underweight“. Die Experten sehen das Kursziel bei 46 US-Dollar. Sie verweisen auf die enormen Ausführungsrisiken bei derart großen Infrastrukturprojekten.

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